Lexikon
Trentịno-Südtirol
italienisch Trentino-Alto Adigeautonome Region in Norditalien, 13 607 km2, 937 000 Einwohner; Hauptstadt Trient; umfasst die Provinzen Bozen und Trient. Das früher österreichische Gebiet wurde 1919 Italien eingegliedert. – Im Norden und Westen kristalline Zentralalpen (u. a. Ortler- und Adamello-Gruppe), im Süden und Osten Südliche Kalkalpen (u. a. Dolomiten). Etsch- und Eisacktal gliedern das Gebirge und sind die Leitlinien des Verkehrs. Im Norden, in der auch als Deutsch-Südtirol bezeichneten Provinz Bozen, großer deutschsprachiger Bevölkerungsanteil (1910: 97%; 1991 62%), starke italienische Zuwanderung in die Städte. In einigen Dolomitentälern wird noch ladinisch gesprochen. In den höheren Gebirgsteilen Holz- und Viehwirtschaft. Im Etschtal aufgrund des sommertrockenen, warmen Klimas und mit Hilfe künstlicher Bewässerung Obst- und Weinanbaugebiet; Elektrizitätserzeugung durch Wasserkraftwerke. Die Industrie konzentriert sich auf Bozen, Trient und Rovereto. Trentino-Südtirol ist eine der bedeutenden italienischen Fremdenverkehrsregionen.
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