Lexikon

Tupamạros

Stadtguerillas in Montevideo (Uruguay); entstanden aus der Zuckerarbeiterbewegung zu Beginn der 1960er Jahre als Movimiento de Liberación National (MLN). Die Tupamaros, die sich zunächst auf spektakuläre Aktionen zur Aufdeckung von Korruption beschränkten, operierten vor allem in den 1960er und 1970er Jahren zunehmend unter Anwendung von Gewalt (Entführung ausländischer Diplomaten, vorübergehende Besetzung öffentlicher Einrichtungen). Das Vorgehen der Tupamaros bot das Vorbild für zahlreiche Stadtguerillaorganisationen in anderen lateinamerikanischen Ländern. Es war 1973 Anlass für die Errichtung einer Militärdiktatur in Uruguay. Ab 1985 konnten sich die Tupamaros im Zuge der Demokratisierung als legale Partei konstituieren. Ihren Namen leiten die Tupamaros von Tupac Amaru II. ab; Tupac Amaru.
Quantensimulationen
Wissenschaft

Heiße Spuren

Materialien, die zugleich fest und flüssig sein können, überraschend heilsame Protein-Moleküle – und vielleicht auch Supraleiter, die elektrischen Strom bei Raumtemperatur verlustfrei leiten: Erkenntnisse aus Quantensimulationen bringen Bewegung in viele Bereiche der Forschung. von RALF BUTSCHER Fest, flüssig und gasförmig: Das...

Sand, Wüste, Dubai
Wissenschaft

Dem Sand auf der Spur

Der weltweite Bedarf an Sand führt zu illegalem Abbau und Handel. Moderne Technologien helfen, den Weg des Rohstoffs zu verfolgen.

Der Beitrag Dem Sand auf der Spur erschien zuerst auf wissenschaft.de.

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon