Lexikon

Umkehrosmọse

Verfahren, bei dem Lösungsmittelmoleküle entgegen dem osmotischen Druck aus der konzentrierteren in die verdünnte Lösung wandern. Dieser Effekt wird dadurch erreicht, dass auf die konzentriertere Lösung ein Druck ausgeübt wird, der größer ist als ihr osmotischer Druck. Die Umkehrosmose wird eingesetzt zur Meerwasserentsalzung, zur Reinigung von Industrieabwässern, zum Aufbereiten von Kesselspeisewasser sowie zur Konzentrierung von Prozesslösungen.
Stärkeverdauung
Wissenschaft

Anpassung an stärkereiche Nahrung schon bei Frühmenschen

Das Enzym Amylase in unserem Speichel ermöglicht uns, Stärke bereits im Mund in Zucker aufzuspalten. Heutige Menschen besitzen zahlreiche Kopien des dafür verantwortlichen Gens. Doch wann hat es sich erstmals verdoppelt und damit die Grundlage für unsere kohlenhydratreiche Ernährung gelegt? Eine Studie zeigt nun, dass diese...

Künstliches Gewebe
Wissenschaft

3D-Druck direkt im Körper

Ein Implantat aus dem 3D-Drucker, ganz ohne Operation? Eine neue Technologie soll es möglich machen, biokompatible Materialien direkt im Körper zu drucken. Die erforderliche Tinte wird dafür an den gewünschten Einsatzort des Implantats gespritzt und anschließend per Ultraschall aktiviert und verfestigt. Auf diese Weise sollen...

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