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Was versteht man unter elektronischer Musik?

Elektronische Musik zu komponieren bedeutet, Klangmaterial zu Strukturen zusammenzusetzen (lateinisch »componere«), und zwar Klangmaterialien, die der Komponist mit Hilfe elektronischer Apparaturen wie Tongeneratoren synthetisch gewinnt, verarbeitet und auf einem Trägermedium fixiert. Mit der Wiedergabe über Lautsprecher wird die Vermittlerfunktion des Interpreten hinfällig. Keine Musik distanziert sich dermaßen radikal von den traditionellen Formen des Komponierens wie die elektronische Musik. Das Tonstudio wird gleichsam zum »Instrument«, das »bespielt« wird. Einer der Pioniere der elektronischen Musik ist Karlheinz Stockhausen (geb. 1928), der 1956 mit dem »Gesang der Jünglinge im Feuerofen« sein bekanntestes Werk dieser Art vorstellte.

Cynodontier
Wissenschaft

Wie sich der Kiefer der Säugetiere entwickelte

Säugetiere besitzen eine charakteristische Kieferanatomie, die sich im Laufe der Evolution wahrscheinlich mehrfach unabhängig entwickelt hat– und zwar bereits 17 Millionen Jahre eher als bisher angenommen. Das zeigen nun 3D-Rekonstruktionen der Kiefer dreier Säugetiervorläufer, die in der späten Trias in Brasilien gelebt haben....

Luftschiffe
Wissenschaft

Die sanften Riesen kehren zurück

Luftschiffe wie der Zeppelin galten lange Zeit als out. Denn die gemächlichen Fluggeräte konnten mit Düsenjets nicht mithalten. Doch nun scheint ein Comeback der fliegenden Riesen in Sicht. Treiber dafür sind neue Techniken und Anwendungspotenziale sowie der Wunsch nach einer klimaneutralen Luftfahrt. von RALF BUTSCHER Es war...

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