Lexikon

Umweltprobenbank

die zersetzungsfreie Einlagerung ausgewählten Probenmaterials (z. B. menschliche Leber- und Fettgewebe, Milch, Blätter, Fische, Muscheln, Boden) für eine spätere retrospektive Beurteilung der Umweltbelastung. Die Umweltprobenbank soll noch Jahrzehnte nach Probennahme Konzentrationsbestimmungen von Stoffen erlauben, die heute noch nicht als Schadstoffe erkannt wurden. Hierdurch wird eine Beurteilung der Ursache und Wirkung von Schadstoffen erleichtert. Daneben dient die Umweltprobenbank zur Kontrolle umweltpolitischer Maßnahmen und zur Überprüfung früherer Analysenergebnisse mit möglicherweise verbesserten Methoden.
Wissenschaft

Im Wettlauf mit dem Beben

Wann genau ein verheerendes Erdbeben auftritt, kann auch modernste Forschung nicht vorhersagen. Doch mit ausgeklügelter Technik schaffen Wissenschaftler schnelle Frühwarnsysteme, die wichtige Zeit herausholen. von MARTIN ANGLER Island im Mai 2021. Ein Forscherteam aus Zürich versenkt mit einem Schlitten und einer Pistenraupe ein...

Sadt, Rohstoffe, Gebäude
Wissenschaft

Die Stadt als Rohstoff-Mine

Die Rohstoffe vieler Häuser und Autos landen nach deren Lebensende auf dem Müll. Forscher wollen die wertvollen Materialien zurückgewinnen. von MARTIN ANGLER Alle Labors sind kalt, weiß und steril? Von wegen. Die Wohnung Nr. 270 im Schweizer Städtchen Dübendorf ist lichtdurchflutet und hat warme Holzböden mit flauschigen...

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