Lexikon
Umweltprobenbank
die zersetzungsfreie Einlagerung ausgewählten Probenmaterials (z. B. menschliche Leber- und Fettgewebe, Milch, Blätter, Fische, Muscheln, Boden) für eine spätere retrospektive Beurteilung der Umweltbelastung. Die Umweltprobenbank soll noch Jahrzehnte nach Probennahme Konzentrationsbestimmungen von Stoffen erlauben, die heute noch nicht als Schadstoffe erkannt wurden. Hierdurch wird eine Beurteilung der Ursache und Wirkung von Schadstoffen erleichtert. Daneben dient die Umweltprobenbank zur Kontrolle umweltpolitischer Maßnahmen und zur Überprüfung früherer Analysenergebnisse mit möglicherweise verbesserten Methoden.
Wissenschaft
Rettung für kostbare Wracks
Viele historisch bedeutsame Schiffswracks aus Holz liegen noch auf Grund, weil Bergung und Konservierung bislang zu riskant und zu teuer waren. Nun haben Forscher eine Lösung gefunden – auf der Basis von Nanotechnik. von Rolf Heßbrügge Majestätisch überragt der haushohe und über 60 Meter lange Rumpf der „Vasa“ alle anderen...
Wissenschaft
Das molekulare Gedächtnis
Chemische Elemente bilden verschiedene stabile Isotope. Winzige Unterschiede in ihrer Verteilung sind wie ein Fingerabdruck und verraten viel über die Herkunft. So lässt sich etwa der Weg des Wassers verfolgen. von RAINER KURLEMANN Alexander Frank hat ein besonderes Verhältnis zu Seen. In diesem Herbst reist der Biologe zu drei...