Lexikon
Umweltprobenbank
die zersetzungsfreie Einlagerung ausgewählten Probenmaterials (z. B. menschliche Leber- und Fettgewebe, Milch, Blätter, Fische, Muscheln, Boden) für eine spätere retrospektive Beurteilung der Umweltbelastung. Die Umweltprobenbank soll noch Jahrzehnte nach Probennahme Konzentrationsbestimmungen von Stoffen erlauben, die heute noch nicht als Schadstoffe erkannt wurden. Hierdurch wird eine Beurteilung der Ursache und Wirkung von Schadstoffen erleichtert. Daneben dient die Umweltprobenbank zur Kontrolle umweltpolitischer Maßnahmen und zur Überprüfung früherer Analysenergebnisse mit möglicherweise verbesserten Methoden.
Wissenschaft
Ein Gedächtnis für Kontakte
Wer schon einmal über einen Teppich geschlurft ist, kennt das Phänomen, das die Physiker Kontaktelektrizität nennen: Berührt man danach beispielsweise eine Türklinke bekommt man zuweilen eine „gewischt“. Denn Körper mit unterschiedlicher stofflicher Zusammensetzung sind nach Berührung und anschließender Trennung elektrisch...
Wissenschaft
Ruhe im Ohr!
Wer unter chronischem Tinnitus leidet, hört Geräusche, die in seinem Gehirn entstehen. Dort setzt die Suche nach einer wirkungsvollen Therapie an. von ANGELIKA FRIEDL Es summt, rauscht, piepst oder klingelt: Störende Geräusche im Ohr, medizinisch Tinnitus genannt, kennt fast jeder. Bei den meisten verschwinden sie nach kurzer...