Lexikon
Wasserorgel
altgriech. Musikinstrument, bei dem Wasser zur Regelung des Luftdrucks u. damit der Töne benutzt wurde. Als Erfinder gilt Ktesibios von Alexandria (180 v. Chr.); erhalten sind Überreste aus röm. Zeit sowie Beschreibungen von Vitruv u. Heron von Alexandria. In der neuzeitl. Gartenbaukunst wurde häufig ein von der antiken W. abweichender Typ verwendet, bei dem mit Hilfe von fließendem Wasser der notwendige Luftdruck erzeugt wurde. Die bekanntesten Beispiele sind die Fontana dell'Organo Idraulico (Wasserorgel-Brunnen) von Claude Vernard im Renaissancegarten der Villa d'Este in Tivoli sowie das „Mechanische Theater“ mit Wasserorgel im Barockpark von Schloss Hellbrunn in Salzburg. Auch Wasserkunst.
Wissenschaft
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Wissenschaft
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