Lexikon
Waterhouse-Friderichsen-Syndrom
[
ˈwɔ:təhaus-
]nach dem britischen Arzt R. Waterhouse (* 1873, † 1958) und dem dänischen Kinderarzt C. Friderichsen (* 1886, † 1961) benannter lebensbedrohender Schockzustand insbesondere bei Kleinkindern im Verlauf einer Sepsis (meist durch Meningokokken) infolge akuten Nebennierenversagens. Das Waterhouse-Friderichsen-Syndrom beginnt schlagartig mit raschem Fieberanstieg und Blässe, Erbrechen und Durchfall (Kollapsanzeichen).
Wissenschaft
Der jüngste Neutronenstern
Astronomen haben in der Großen Magellan’schen Wolke das bizarre Relikt der berühmten Supernova von 1987 gesichtet. Der entstandene Neutronenstern heizt den Staub, der ihn einhüllt, gewaltig auf. von THORSTEN DAMBECK Lange mussten die Astronomen auf diese Sternexplosion warten – etwas Ähnliches war zuletzt zu Beginn des 17....
Wissenschaft
Wie kam Saturn zu seinen Ringen?
Zum Missionsende raste die Raumsonde Cassini immer enger um den Gasplaneten. Dabei gelangen die genauesten Messungen des prächtigen Ringsystems. von THORSTEN DAMBECK Es waren die letzten Minuten der Raumsonde Cassini, als sie wie geplant in die Gashülle Saturns eintauchte: An diesem 15. September 2017 kündigte sich das Ende 1900...