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Gerinnung, disseminierte intravasale

Verbrauchskoagulopathie; DIG
lebensgefährlicher Zustand infolge einer Störung des Gerinnungssystems. Durch verschiedene Auslöser, z. B. einen Schockzustand oder eine Sepsis, wird das Gerinnungssystem zunächst aktiviert. Daraufhin bilden sich innerhalb der Blutgefäße immer neue Blutgerinnsel (Mikrothromben), die die Durchblutung wichtiger Organe einschränken, vor allem Niere und Lunge. Im weiteren Verlauf es kommt zu einer sog. Verbrauchskoagulopathie mit gesteigerter Blutungsneigung, vor allem durch eine gesteigerte Fibrinolyse. Eine DIG kann u. a. bei komplizierten Geburten mit schweren Blutverlusten, bei Karzinomen der Lunge oder der Prostata oder im Rahmen schwerer Infektionskrankheiten auftreten und muss intensivmedizinisch behandelt werden. Die Therapie besteht in der Behandlung des Grundleidens, der Substitution von Gerinnungsfaktoren und Thrombozyten unter Thrombin- und Fibrinolysehemmung. Zu den wichtigsten Komplikationen einer DIG zählt das akute Nierenversagen. Auch Waterhouse-Friderichsen-Syndrom.
Kuh-Kadaver
Wissenschaft

Haie stehen Schlange

Chinesische Forschende beobachten Pazifische Schlafhaie am Tiefsee-Buffet: Sie haben die Tiere mit einem versunkenen Kuh-Kadaver angelockt. von BETTINA WURCHE Ein großer dunkler Hai nähert sich dem Kadaver am Meeresboden, die Bewegungen des Pazifischen Schlafhais sind träge. Sein stumpf graubrauner Körper verschwimmt mit der...

Foto eines kleinen Kindes mit einer Wunde am Knie
Wissenschaft

Nanopartikel verstärken desinfizierende Wirkung von Essig

Seit Jahrhunderten gilt Essig als Hausmittel für die Versorgung von Wunden. Die Säure schafft ungünstige Lebensbedingungen für Bakterien und kann dadurch Wundinfektionen bekämpfen. Eine Studie zeigt nun, wie sich diese Wirkung durch Nanopartikel verstärken lässt: Kombinierten die Forschenden schwache Essigsäure mit Nanopartikeln...

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