Gesundheit A-Z

Radionuklid

Radioisotop
radioaktives Isotop. Radionuklide werden in der Strahlentherapie zur gezielten Bestrahlung von Tumoren (z. B. radioaktiver Phosphor bei Polyzythämie, radioaktives Jod bei Schilddrüsenerkrankungen) und zu diagnostischen Zwecken in der Radiologie angewandt. Vergiftungen durch Radionuklide können zur Schädigung des Knochenmarks und Veränderungen des Erbguts führen und begünstigen die Entstehung bösartiger Tumoren. Radionuklide kommen auch in der Natur vor, z. B. in Form von radiumhaltigen Erzen im Bergbau.
Stempel mit umgedrehtem Text und blauer Markierung, daneben ein Holzstempel mit schwarzem Gummi.
Wissenschaft

Cum hoc ergo propter hoc

Warum wir manchmal auch dort Zusammenhänge sehen, wo gar keine sind, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Der kompliziert klingende lateinische Merksatz „Cum hoc ergo propter hoc“ – wörtlich übersetzt: „Mit diesem, folglich deswegen“ – bezeichnet ein weit verbreitetes Phänomen, das in allen möglichen Bereichen des täglichen Lebens,...

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Wissenschaft

Fliegen im Magnetfeld

Wenn sich die Schwärme von Zugvögeln im Herbst auf den Weg zu ihren Winterquartieren machen, nutzen sie zur Orientierung einen inneren Kompass, der als Magnetsinn zu operieren scheint. Die Vögel verfügen über Magnetfeld-Rezeptoren, mit deren Hilfe sie den Neigungswinkel des Erdmagnetfeldes wahrnehmen können. Rotkehlchen haben...

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