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Polyzythämie
Polyglobulie; PolycythämieErhöhung der Erythrozytenkonzentration im Blut über sechs Millionen pro Mikroliter, meist mit gleichzeitiger Erhöhung des Hämoglobins und des Hämatokrit. Bei einem Flüssigkeitsmangel kommt es zu einer relativen Polyzythämie ("Eindickung" des Blutes). Da die Produktion der Erythrozyten im Knochenmark durch das in den Nieren produzierte Hormon Erythropoetin stimuliert wird, das bei einer Sauerstoffunterversorgung (z. B. bei einer chronischen Lungenerkrankung oder einem Höhenaufenthalt) vermehrt ausgeschieden wird, kommt es unter diesen Umständen zu einer sekundären Polyzythämie. Als Polycythämia vera wird die überschießende Produktion von Erythrozyten im Knochenmark bezeichnet.
Wissenschaft
Strom ohne Widerstand: Wann ist es so weit?
Strom aus der Leitung ist sehr praktisch. Aber leider kommt nicht aller Strom, der im Kraftwerk in die Leitung eingespeist wird, auch bei uns an. Selbst die besten Kabel haben einen elektrischen Widerstand, sodass beim Transport des Stroms Energie verloren geht – die meiste davon in Form von Wärme. Das jedoch könnte sich bald...
Wissenschaft
Schädlingsbekämpfung nach natürlichem Vorbild
Angesichts des steigenden Nahrungsbedarfs der wachsenden Weltbevölkerung kommen in der Landwirtschaft weltweit mehr und mehr chemische Pestizide zum Einsatz. Doch viele Pflanzenschädlinge werden mit der Zeit gegen die gängigen Mittel resistent. Forschende haben nun eine Alternative entwickelt, die sich an einem natürlichen...