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Polyzythämie
Polyglobulie; PolycythämieErhöhung der Erythrozytenkonzentration im Blut über sechs Millionen pro Mikroliter, meist mit gleichzeitiger Erhöhung des Hämoglobins und des Hämatokrit. Bei einem Flüssigkeitsmangel kommt es zu einer relativen Polyzythämie ("Eindickung" des Blutes). Da die Produktion der Erythrozyten im Knochenmark durch das in den Nieren produzierte Hormon Erythropoetin stimuliert wird, das bei einer Sauerstoffunterversorgung (z. B. bei einer chronischen Lungenerkrankung oder einem Höhenaufenthalt) vermehrt ausgeschieden wird, kommt es unter diesen Umständen zu einer sekundären Polyzythämie. Als Polycythämia vera wird die überschießende Produktion von Erythrozyten im Knochenmark bezeichnet.
Wissenschaft
Ein künstliches Herz
Neue Techniken, um Blut zu pumpen, verbessern die Überlebenschancen vieler Herzpatienten. von REINHARD BREUER Als der südafrikanische Chirurg Christiaan Barnard am 3. Dezember 1967 erstmals erfolgreich ein menschliches Herz verpflanzte, begann ein neues Zeitalter der Medizin. Doch bis heute erfüllt sich die Hoffnung auf ein neues...
Wissenschaft
Totgesagte leben länger
Mikroprozessoren entstehen schon seit Jahrzehnten mit derselben Basistechnologie. Und die ist allen Unkenrufen zum Trotz noch lange nicht ausgereizt. von Michael Vogel Manchmal braucht es etwas sehr Großes, um etwas sehr Kleines zu erschaffen. Zum Beispiel bei Mikroprozessoren: Moderne Halbleiterfabriken bedecken eine Fläche, die...