Lexikon
Weltraumstrategie
die Einbeziehung von Raumflugkörpern (z. B. Satelliten) in strategische Planungen und Vorbereitungen der Weltmächte. Die Rüstung der Nuklearmächte, insbesondere der UdSSR und der USA, mit weit reichenden Kernwaffen führte zwar zu Beschränkungsvereinbarungen (SALT), aber nur zu unzureichenden Kontrollmöglichkeiten für dieselben. Es wurden deshalb Aufklärungssysteme von hoch fliegenden, mit äußerst empfindlichen Kameras ausgerüsteten Flugzeugen entwickelt, die später durch Satelliten ersetzt wurden (Beginn der „Weltraumspionage“). Seit Beginn der 1980er Jahre werden Veränderungen in der Gefechtsbereitschaft von Flugbasen, Marinestützpunkten, nuklearen Waffensystemen, aber auch Truppenbewegungen unverzüglich erkannt. Ein solches Frühwarnsystem von feststehenden Aufklärungssatelliten (sog. geostationäre Umlaufbahn, 36 000 km über dem Äquator) wird ergänzt durch Wettersatelliten. Daneben ist es möglich, mit einem Netz von Navigationssatelliten (in 20 000 km Höhe) die Position von Schiffen und Flugzeugen überall auf bzw. über der Erde mit einer Genauigkeit von weniger als 10 m zu bestimmen. Diese Navstars können als sehr genaues Leitsystem für Atomraketen dienen, z. B. für Marschflugkörper (Cruisemissiles).
Wissenschaft
Molekularer Ententanz
Heutzutage ist CO2 ist nicht sehr beliebt. Das war aber nicht immer so. Wenn man im ausgehenden 20. Jahrhundert von CO2 sprach, dann nicht wegen der Klimakrise, sondern zum Beispiel einfach, weil man es bei der Bestellung eines sprudelnden Erfrischungsgetränks als Synonym für Kohlensäure verwendet hat. Punkti-Wasser haben manche...
Wissenschaft
Tanzen für die Gesundheit
Ob Paartanz oder Zumba: Tanzen bringt den Kreislauf in Schwung und stimuliert das Gehirn. Warum uns Bewegung zur Musik guttut. von FREDERIK JÖTTEN (Text) und LINUS SCHILLING (Illustrationen) Tanzen liegt in unseren Genen. Schon Babys bewegen sich zu einem ihnen vorgespielten Rhythmus. Und je mehr sie sich bewegen, desto mehr...