Wissensbibliothek
Worin bestand die große Innovation?
Vor Gutenbergs beweglichen Lettern wurden Druckplatten aus Holz hergestellt, die nur einmal verwendet werden konnten. Die neuen Lettern dagegen waren flexibel und ließen sich wiederverwenden.
Im Einzelnen funktionierte es so: Zur Herstellung der Typen wurde in die Spitze eines Stahlstabs, erhaben und seitenverkehrt, ein Buchstabe graviert. Diese Spitze wurde in weicheres Kupfer getrieben, so dass ein vertiefter Abdruck des Buchstabens in der Matrize entstand. Diese immer wieder verwendbare Kupfer-Matrize musste im Gießinstrument justiert werden, dann konnte das Gussmaterial eingefüllt werden. Auf diese Weise erhielt man bewegliche Bleilettern, die zu immer wieder neuen Texten verknüpft werden konnten. Die einzelnen Zeilen wurden in einem Setzschiff zu einer Spalte oder einer ganzen Seite zusammengefügt. Der justierte Satzspiegel wurde dann mit einem Lederballen eingefärbt und in die Presse gelegt. Um eine bessere Druckqualität zu erzielen, musste das Papier angefeuchtet und ebenfalls fixiert werden. Die Schwarzdrucke aus der Presse verzierte man von Hand mit Initialen und farbigen Illustrationen.
Der Ursprung der schweren Elemente
Bei der Entstehung von Uran und Thorium sind neutronenreiche Atomkerne zentral. Eine neue Methode gibt Aufschluss über diesen Prozess – und fand schon ein neues Uran-Isotop. von DIRK EIDEMÜLLER Schon seit Jahrtausenden grübeln Menschen über die Natur und den Ursprung der Materie. Diese alte philosophische Frage hat sich im Lauf...
Schwamm drüber
Mikroorganismen waren lange Zeit nicht sehr beliebt bei uns Menschen – und das teilweise zurecht. Denn jahrtausendelang haben sie uns nichtmal gefragt, ob wir durch die von ihnen ausgelösten Infektionskrankheiten sterben möchten. Teilweise verteufeln wir sie aber zu Unrecht, weil wir ohne sie schnell auch einmal verhungert wären...