Wissensbibliothek
Schrieb man gespielte Stücke mit Noten auf?
Nein, man nutzte nur ein skizzenhaftes Notationssystem als Gedächtnisstütze. Doch soweit Musik von Generation zu Generation weitergegeben wurde, gaben die Hörerlebnisse den Ausschlag, nicht anders als im Volkslied. Der Entstehungsprozess des Augenblicks, die Improvisation, war in der Antike also weitaus wichtiger als die Überlieferung. Zu Ausgang der Renaissance entwickelte man die Theorie, die griechische Musik sei monodisch (einstimmig) gewesen. Beweisen lässt sich diese Behauptung nicht. Sie ist nur eine Schlussfolgerung aus der Tatsache, dass mehrstimmiges Musizieren eine feste kompositorische Struktur verlangt, die ohne einen Notentext nicht auskommt.
Übrigens: An Instrumenten gab es keinen Mangel: Harfe, Blasinstrumente aller Art (etwa der Aulos), Leiern in erfindungsreichen Ausführungen (zum Beispiel die Kithara) sowie die unterschiedlichsten Perkussionsinstrumente. Streichinstrumente gab es allerdings noch nicht.
Der Schutz der Ozeane
Lange Zeit hielt man die Weltmeere für unverwundbar – doch das sind sie nicht. Die UN-Dekade für Meeresforschung soll den Einigungsprozess der Weltgemeinschaft über Schutzmaßnahmen unterstützen. Von RAINER KURLEMANN Die Ozeane sind das gemeinsame Erbe der Menschheit. Diese Feststellung steht etwas versteckt in Artikel 136 der...
Lockdowns ließen Gehirne von Jugendlichen schneller reifen
Die Lockdowns während der Corona-Pandemie haben unser aller Zusammenleben stark beeinflusst. Von den Kontaktbeschränkungen mit am meisten betroffen waren Kinder und Jugendliche, was sich häufig in psychischen Folgen zeigte. Nun legen Gehirnscans nahe, dass die Lockdowns auch die Gehirnentwicklung von Teenagern verändert haben....