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Schrieb man gespielte Stücke mit Noten auf?

Nein, man nutzte nur ein skizzenhaftes Notationssystem als Gedächtnisstütze. Doch soweit Musik von Generation zu Generation weitergegeben wurde, gaben die Hörerlebnisse den Ausschlag, nicht anders als im Volkslied. Der Entstehungsprozess des Augenblicks, die Improvisation, war in der Antike also weitaus wichtiger als die Überlieferung. Zu Ausgang der Renaissance entwickelte man die Theorie, die griechische Musik sei monodisch (einstimmig) gewesen. Beweisen lässt sich diese Behauptung nicht. Sie ist nur eine Schlussfolgerung aus der Tatsache, dass mehrstimmiges Musizieren eine feste kompositorische Struktur verlangt, die ohne einen Notentext nicht auskommt.

Übrigens: An Instrumenten gab es keinen Mangel: Harfe, Blasinstrumente aller Art (etwa der Aulos), Leiern in erfindungsreichen Ausführungen (zum Beispiel die Kithara) sowie die unterschiedlichsten Perkussionsinstrumente. Streichinstrumente gab es allerdings noch nicht.

Rotorblätter, Wind
Wissenschaft

Vertikale Rotoren im Aufwind

Windkraftanlagen, deren Rotoren sich um eine senkrechte Achse drehen, bieten etliche Vorteile. Doch tückische Strömungen haben ihren Erfolg bisher vereitelt. Eine neue Technik soll das nun ändern. von CHRISTIAN BERNHART Patrick Richter hatte viele Argumente auf seiner Seite, als ein Fernsehteam des Magazins Spiegel TV im August...

syrische Flüchtlinge
Wissenschaft

Gewalt kann Erbgut über Generationen hinweg verändern

Stress hat folgenreiche Konsequenzen für unsere Gesundheit und kann uns körperlich und seelisch krank machen. Forschende haben nun untersucht, ob die durch Gewalterfahrungen ausgelöste Stressfolgen auch über das Erbgut an nachfolgende Generationen vererbt werden. Dafür analysierte das Team die epigenetischen Anhänge an der DNA...

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