Wissensbibliothek
Was macht den Magensaft so sauer?
Der Magensaft setzt sich aus verschiedenen Komponenten, darunter Salzsäure und Pepsinogene, zusammen. Die Salzsäure schafft ein stark saures Milieu mit einem pH-Wert zwischen 1,5 und 3,5. Sie hat außerdem eine desinfizierende Wirkung, da sie wegen ihres hohen Säuregrads die meisten mit der Nahrung aufgenommenen Bakterien und anderen Mikroorganismen unschädlich macht. Pepsinogen, ein inaktives Enzym, wird durch die Salzsäure in das aktive Pepsin umgewandelt. Pepsin vermittelt die Aufspaltung von großen Eiweißmolekülen in kleinere Einheiten, die Peptide. Gemeinsam mit der Salzsäure zerstört der pepsinhaltige Magensaft das eiweißhaltige Gerüst von pflanzlichen Nahrungsmitteln und die Bindegewebshülle tierischer Nahrungsbestandteile. Die Drüsen der Magenschleimhaut produzieren täglich mehr als zwei Liter Magensaft.
Der unruhige Rote Planet
Vulkanausbrüche und Erosion durch Wasser: Bis in die jüngste geologische Vergangenheit hat sich die Oberfläche des Mars ständig verändert. von THORSTEN DAMBECK Es war wie ein himmlisches Geschenk, das pünktlich auf dem Mars abgeliefert wurde: Am Heiligen Abend 2021 schlug in Amazonis Planitia ein Meteorit ein. Die ausgedehnte...
Den harten Winterverschlafen
Viele Säugetiere, aber auch Reptilien, Amphibien, Fische und Wirbellose lassen die kalte Jahreszeit einfach an sich vorüberziehen. Wie machen sie das? Und warum? Von Rolf Heßbrügge Alljährlich im Oktober ist es so weit: Während der „Fat Bear Week“ dürfen Internet-User auf der Website des Katmai-Nationalparks (US-Bundesstaat...