Lexikon

Wetterführung

Grubenbewetterung
Versorgung von Bergwerken mit atmosphärischer Luft. Sie hat den Zweck, matte, giftige oder schlagende Wetter bis zur Unschädlichkeit zu verdünnen und fortzuspülen, ferner in heißen Gruben die Temperatur herabzusetzen. Zur Erzeugung eines ununterbrochenen Wetterstromes ist mindestens eine einziehende und eine ausziehende Tagesöffnung erforderlich. Die Wetterführung wird durch Wettertüren und Wetterdrosseln durch das Grubengebäude gelenkt. Für die Wetterführung reicht manchmal der natürliche Wetterzug aus, in der Regel ist aber künstliche Wetterführung erforderlich. Hierbei erzeugen über oder unter Tage aufgestellte elektrische Ventilatoren den Wetterstrom. Zur Verstärkung der Kühlwirkung kann man die Temperatur der Wetter in Kühlmaschinen senken.
Carina Mack
Wissenschaft

Verräterische Proben

Am Max Rubner-Institut suchen Forschende in Lebensmitteln und Bioproben nach unterschiedlichen Zuckern. Das sogenannte Zuckerprofiling könnte Ernährungsstudien zukünftig verlässlicher machen. von CAROLIN SAGE Viele Ernährungsstudien basieren auf Ernährungsprotokollen, in denen die Teilnehmenden über Tage oder Wochen notieren, was...

Röntgenbild eines Kristalls
Wissenschaft

Flüssigkeiten gefrieren später als gedacht

Physiker haben in einem aufwendigen Versuchsaufbau erstmals experimentell untersucht, wann sich in unterkühlten Flüssigkeiten die ersten Kristallisationskeime bilden – der Beginn des Gefrierprozesses. Die ersten Kristalle entstehen demnach deutlich später als bislang vermutet; damit beginnt auch das Gefrieren später und ist...

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