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Welche staatstheoretischen Ansätze gab es?

Die politische Philosophie der frühen Neuzeit ging vom Gedankenexperiment des Naturzustands aus, einem vorstaatlichen Zustand, in dem alle Menschen gleich sind, über unbeschränkte Freiheit verfügen und wesentlich vom Selbsterhaltungstrieb beherrscht werden. Um dem Egoismus des Einzelnen Einhalt zu gebieten und ihn nicht zu einer Gefahr für alle werden zu lassen, wird als neutrale, Frieden garantierende Gewalt ein Staat gegründet. Der Einzelne verzichtet auf gewisse Freiheiten, um dadurch die Freiheit aller zu garantieren. Je nachdem, wie nun das Wesen des Menschen eingeschätzt wurde, fiel auch die Konzeption des Staates aus. Die pessimistische Anthropologie geht davon aus, dass die Menschen aggressiv sind, und fordert darum einen starken, autoritären Staat, dem sich der Einzelne zu unterwerfen hat. Die optimistische Anthropologie dagegen betrachtet die Menschen eher als gesellige, untereinander schnell einig werdende Wesen, die nur ein Minimum an staatlichem Regulativ benötigen, etwa in Form eines Staates, der viele Freiheiten und Mitsprachemöglichkeiten bietet.

Konkurrenz
Wissenschaft

Wie wir mit Gruppenmitgliedern konkurrieren

Mitglieder einer sozialen Gruppe sind untereinander üblicherweise besonders kooperativ. Je nach Situation können sie einander aber auch zu schärferen Konkurrenten werden als gegenüber Personen außerhalb der Gruppe. Das zeigt eine Studie anhand von Verhaltensexperimenten. Standen Angehörige verschiedener nationaler, ethnischer...

Das Wort „Plankton“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „das Umherirrende, Umhergetriebene“.
Wissenschaft

Herrscher der Meere

Im Meer sind die Kleinsten die Größten. Die Grundlage allen Lebens im Meer ist das Plankton. Und der König der Meerestiere ist nicht der Weiße Hai. Von TIM SCHRÖDER Wer an Land als Tier dominiert, ist meist größer, schneller oder stärker. Im Meer ist das anders. Der wahre Herrscher der Ozeane ist das Phytoplankton – […]

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