Wissensbibliothek
Was ist das Wörterbuch des Lebens?
Der genetische Code, also das Regelwerk, nach dem die Basenabfolge der DNA in Bauanleitungen für Proteine übersetzt wird. Das Prinzip ist überraschend einfach: Proteine sind Ketten von Aminosäuren. Diese sind zwar oft sehr lang und darüber hinaus auf komplizierte Art dreidimensional gefaltet, aber sie alle sind aus jeweils charakteristischer Abfolge von nur 20 verschiedenen Aminosäuren als Grundbausteinen aufgebaut. Nun bilden immer drei Basen ein »genetisches Wort«, das die Genetiker Basentriplett oder Codon nennen. Jedes Codon steht für genau eine Aminosäure, das Wörterbuch des Lebens ist demnach einfach eine Tabelle, die angibt, welches der 64 möglichen Codons für welche der 20 Aminosäuren steht. Beispielsweise stehen sowohl das Basentriplett GCA als auch GCC und GCG für die Aminosäure Alanin, und die Abfolgen UUU und UUC codieren den Aminobaustein Phenylalanin. Diese scheinbare Mehrdeutigkeit ist ein wichtiger Schutz vor zufälligen Übertragungsfehlern.
Von Selbstkorrektur und Fehlerkultur
Was ist das Schlimmste, das jemandem in der Forschung widerfahren kann? Ganz weit oben steht sicherlich, dass ein Teammitglied gezielt Daten manipuliert und Ergebnisse fälscht. Ähnlich arg dürfte es sein, wenn plötzlich klar wird, dass das letzte Dutzend selbst veröffentlichter Forschungsartikel komplett auf falsch...
Wann Dinos warmblütig wurden
Auch einige Vertreter der Dinosaurier konnten wohl schon ihre Körpertemperatur regulieren und vererbten diese Fähigkeit an die Vögel. Wann es zu dieser bahnbrechenden Entwicklung gekommen sein könnte, beleuchtet nun eine Studie. Demnach könnten zwei Gruppen der Dinosaurier vor etwa 180 Millionen Jahren die Warmblütigkeit...