Gesundheit A-Z

Atemzeitquotient

das Verhältnis der Dauer von Einatmung und Ausatmung. Bei spontaner Atmung beträgt der Atemzeitquotient beim Gesunden etwa 0,8 bis 0,9. Ist die Ausatmung verlängert, z. B. bei einer Erkrankung, die zu verengten Atemwegen führt (Obstruktion), so verringert sich der Quotient, d. h., die Ausatmungszeit ist verlängert. Bei einer maschinellen Beatmung wird gewöhnlich ein Atemzeitquotient von 0,5 eingestellt, der allerdings der evtl. vorliegenden Lungenerkrankung angepasst werden kann.
Drei Chirurgen in OP-Kleidung, Masken und Schutzbrillen bei einer Operation.
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