Gesundheit A-Z
Schwindel
Vertigounangenehme Empfindung einer Gleichgewichtsstörung (Schwanken, Fallen, "alles dreht sich"), die häufig mit Übelkeit, Erbrechen, Herzklopfen, Gehunsicherheit oder Schweißausbruch verbunden ist. Schwindel entsteht, wenn die Meldungen verschiedener Sinnesorgane über die Lage und Bewegung des Körpers im Raum sich widersprechen. Der systematische Schwindel, auch Ohrschwindel genannt, beruht auf Schädigungen des Gleichgewichtsorgans und wird vom Patienten z. B. als Drehschwindel, Schwankschwindel oder als Liftgefühl wahrgenommen. Der unsystematische Schwindel, auch als Hirnschwindel bezeichnet, entsteht meist durch Störungen des Zentralnervensystems und äußert sich als Gefühl der Unsicherheit und Benommenheit oder als Schwarzwerden vor den Augen. Ein objektives Zeichen von Schwindel ist ein Nystagmus. Auch Orthostase-Syndrom.
Wissenschaft
Neustart im Gehirn
Bei einem Schlaganfall oder einer chronischen Krankheit wie Parkinson, Migräne oder Depression kommt es im Gehirn zu Störungen. Neue Verfahren der Hirnstimulation versprechen Patienten Abhilfe. von CHRISTIAN JUNG Ein Schlaganfall verursacht viel Durcheinander im Gehirn. Ausgelöst durch einen schlagartig auftretenden Mangel an...
Wissenschaft
Mitochondrien integrieren ihre DNA in unsere Gehirnzellen
Mitochondrien sind als Energielieferanten ein wichtiger Bestandteil unserer Zellen. Da sie ursprünglich von Bakterien abstammen, enthalten sie ihre eigene DNA, die üblicherweise von unserem im Zellkern verpackten Erbgut getrennt ist. Gelegentlich allerdings wandern mitochondriale DNA-Abschnitte in den Zellkern und integrieren...