Wissensbibliothek
Welche Geschichte hat die Akropolis?
Der Kalksteinfelsen im Zentrum Athens war bereits in der Steinzeit bewohnt. Dann hatte ein mykenischer König hier seinen Palast und umgab ihn um 1200 v.Chr. mit einer teilweise erhaltenen Befestigungsmauer. Ein halbes Jahrtausend später entstanden Tempel, bis schließlich der ganze Berg als heilig galt. Nach der Zerstörung durch die Perser wurden Trümmer und Statuen in große Löcher geschüttet – ein Glücksfall für Archäologen und Touristen, die heute ein großartiges Museum besuchen können. Im 5. Jahrhundert v.Chr. erhielt die Akropolis (Oberstadt) das Gesicht, das sie nun wieder prägt. Dennoch ist das heutige Bild unvollständig, denn die unzähligen Weihegeschenke wie die riesige, schon vom Piräus aus sichtbare Athena Promachos (Vorkämpferin) sind verloren.
Begierig nach Lithium
Der Trend zur Elektromobilität lässt den Bedarf an manchen Rohstoffen kräftig steigen – vor allem an Lithium. Bislang wird das Metall nur in wenigen Regionen der Welt gefördert. Doch künftig könnte es auch aus heimischen Quellen kommen. von JAN BERNDORFF Im Licht der Taschenlampe funkeln rundherum die steinernen Wände. Was da...
Mitochondrien integrieren ihre DNA in unsere Gehirnzellen
Mitochondrien sind als Energielieferanten ein wichtiger Bestandteil unserer Zellen. Da sie ursprünglich von Bakterien abstammen, enthalten sie ihre eigene DNA, die üblicherweise von unserem im Zellkern verpackten Erbgut getrennt ist. Gelegentlich allerdings wandern mitochondriale DNA-Abschnitte in den Zellkern und integrieren...