Wahrig Synonymwörterbuch
Bonbon
Zuckerzeug, Drops, Toffee; regional: Gutsel; österr.: Zuckerl; schweiz.: Guetzli, Zeltli
Bonbon: Süßigkeit und Parteiabzeichen
Die Bezeichnung für die kleine Süßigkeit ist von dem französischen Adjektiv bon = »gut« abgeleitet und wird häufig in der Pluralform Bonbons gebraucht. Synonyme sind Drops und Zuckerzeug, während Toffee für eine bestimmte Art von Bonbon, nämlich ein karamellisiertes Weichbonbon, steht. Darüber hinaus gibt es zahlreiche regionale Varianten für Bonbon, die teils auf dessen Form, teils auf den Zucker als wesentlichen Inhaltsstoff Bezug nehmen.
In den niederdeutschen Mundarten finden sich die Ausdrücke Bonschen, Bollchen oder Bönger. Bollchen wird auch im thüringischen Dialekt verwendet, der außerdem, wie das Sächsische, das Wort Zuckerle kennt. Kamelle, Klümpchen und Zuckerchen sind rheinische Ausdrücke, wobei sich übrigens von dort auch der Ausdruck olle Kamellen für »alte/altbekannte Geschichten« herleitet. Im Hessischen finden sich Klunscher, Klumpen, Knollen und die das Französische übersetzenden Ausdrücke Gutsel und Gutschen. Diese beiden sind auch in pfälzischer Mundart geläufig. Mit der schwäbischen Verkleinerungsform »–le« gibt es im schwäbisch–alemannischen Raum das Guts(e)le. Dort sagt man auch Bombo. Im Fränkischen lauten die Ausdrücke Gutsele und Geschleck, das Bairische kennt Gutel und Zeltel. Als Guetzli und Zeltli werden Bonbons in der Schweiz bezeichnet. In Österreich heißt es wiederum Zuckerl.
Nichts mit Süßigkeiten zu tun hatte eine Bedeutung von Bonbon in der ehemaligen DDR: Dort stand das Wort auch als Synonym für das Parteiabzeichen der SED.
In den niederdeutschen Mundarten finden sich die Ausdrücke Bonschen, Bollchen oder Bönger. Bollchen wird auch im thüringischen Dialekt verwendet, der außerdem, wie das Sächsische, das Wort Zuckerle kennt. Kamelle, Klümpchen und Zuckerchen sind rheinische Ausdrücke, wobei sich übrigens von dort auch der Ausdruck olle Kamellen für »alte/altbekannte Geschichten« herleitet. Im Hessischen finden sich Klunscher, Klumpen, Knollen und die das Französische übersetzenden Ausdrücke Gutsel und Gutschen. Diese beiden sind auch in pfälzischer Mundart geläufig. Mit der schwäbischen Verkleinerungsform »–le« gibt es im schwäbisch–alemannischen Raum das Guts(e)le. Dort sagt man auch Bombo. Im Fränkischen lauten die Ausdrücke Gutsele und Geschleck, das Bairische kennt Gutel und Zeltel. Als Guetzli und Zeltli werden Bonbons in der Schweiz bezeichnet. In Österreich heißt es wiederum Zuckerl.
Nichts mit Süßigkeiten zu tun hatte eine Bedeutung von Bonbon in der ehemaligen DDR: Dort stand das Wort auch als Synonym für das Parteiabzeichen der SED.
Wissenschaft
Plasmalinsen für extreme Laserpulse
Nun gibt es erstmals optische Komponenten für ultrakurze Aufnahmen der Quantenwelt. von DIRK EIDEMÜLLER Bislang standen Wissenschaftler bei der Erkundung des Mikrokosmos immer vor einem Problem: Die experimentellen Mittel reichen nicht aus, um die Dynamik in der Quantenwelt sichtbar zu machen. Zu schnell laufen die Geschehnisse...
Wissenschaft
Wie das erste Lebensjahr die sozialen Erwartungen prägt
Das elterliche Verhalten hat einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung des Nachwuchses. Erfährt ein Säugling von klein auf liebvolle Zuwendung, baut er ein Urvertrauen auf und erwartet von anderen Menschen eher Gutes. Wann sich die Erwartungen der Babys allerdings formen, ließ sich bisher schwierig erforschen, da sich die...
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Artikel aus dem Wahrig Synonymwörterbuch
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Dopamin – ein Porträt
Kontakt und Konflikte
Das Sonder-Paar
Scharf sehen
Reisen zu Dunklen Orten
Leben nach dem Krebs