Gesundheit A-Z

Elektroneurografie

Untersuchungsmethode, mit der sich über Elektroden die motorische und sensible Nervenleitgeschwindigkeit (NLG) messen lässt, das heißt die Geschwindigkeit, mit der elektrische Signale im Nerven weitergeleitet werden. Um z. B. die motorische NLG zu bestimmen, reizt man einen peripheren Nerven elektrisch an einer von dem zugehörigen Muskel entfernten und einer nahen Stelle und leitet das sog. Antwortpotenzial des Muskels ab, also die entsprechende Muskelkontraktion. Die NLG ist abhängig davon, wie weit die beiden Reizpunkte auseinander liegen und wie unterschiedlich die sog. Latenzzeit ist, also die Zeit, die zwischen Reiz und Antwort vergeht. Die Elektroneurografie ist wichtig, um Schäden an peripheren Nerven - etwa bei einer Polyneuropathie - frühzeitig zu erkennen und den Verlauf zu verzögern.
Wissenschaft

Bunte Lebenswelt in der Ostsee

Bei farbenfrohen Riffen denkt jeder an die Südsee – aber auch in der Ostsee gibt es sie. Und sie beherbergen viele Arten von Tieren und Pflanzen. von FREDERIK JÖTTEN Rote und grüne Algen-Fächer schwingen sanft in der Strömung, dazwischen sitzen gelbe Schwämme, bunte Fische schwimmen umher. Welch vielfältige Bilder eine...

Wissenschaft

Heimischer „Mini-Skorpion“ mit Medizin-Potenzial

Er jagt in Wohnräumen die lästigen Bücherläuse und Hausstaubmilben – doch der winzige Bücherskorpion könnte dem Menschen noch auf eine andere Weise nützlich sein, zeigt eine Studie: In seinem Gift stecken Substanzen mit starker Wirkung gegen die sogenannten Krankenhauskeime. Diese Wirkstoffe bieten somit Potenzial für die...

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