Gesundheit A-Z

Elektroneurografie

Untersuchungsmethode, mit der sich über Elektroden die motorische und sensible Nervenleitgeschwindigkeit (NLG) messen lässt, das heißt die Geschwindigkeit, mit der elektrische Signale im Nerven weitergeleitet werden. Um z. B. die motorische NLG zu bestimmen, reizt man einen peripheren Nerven elektrisch an einer von dem zugehörigen Muskel entfernten und einer nahen Stelle und leitet das sog. Antwortpotenzial des Muskels ab, also die entsprechende Muskelkontraktion. Die NLG ist abhängig davon, wie weit die beiden Reizpunkte auseinander liegen und wie unterschiedlich die sog. Latenzzeit ist, also die Zeit, die zwischen Reiz und Antwort vergeht. Die Elektroneurografie ist wichtig, um Schäden an peripheren Nerven - etwa bei einer Polyneuropathie - frühzeitig zu erkennen und den Verlauf zu verzögern.
Blume wird vom Wind erfasst, Staub oder Pollen fliegen durch die Luft.
Wissenschaft

Vom Winde verweht

Viele Lebewesen nutzen die Atmosphäre, um ihre Keimzellen auszutauschen oder ihre Nachkommen auf die Suche nach neuen Lebensräumen zu schicken. Umherfliegende Pollen, Sporen und Samen leisten ihnen dabei wertvolle Unterstützung. Von THOMAS ZAUNER An manch schönem Frühlingstag ziehen ganze Schwaden Pollen umher. Sie sinken als...

Dithmarschen, Kohl
Wissenschaft

Der wahre Bodenschatz

Die Böden in Deutschland und Europa seien krank, heißt es. Stimmt das? Nein, sagen Experten, den Böden gehe es besser als gedacht. Allerdings gibt es Bedrohungen wie Erosion oder Bodenmüdigkeit. Jetzt nehmen Forscher den Kampf dagegen auf. von TIM SCHRÖDER Wenn man mit dem Zug durch Deutschland reist und aus dem Fenster blickt,...

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