Gesundheit A-Z
Elektroneurografie
Untersuchungsmethode, mit der sich über Elektroden die motorische und sensible Nervenleitgeschwindigkeit (NLG) messen lässt, das heißt die Geschwindigkeit, mit der elektrische Signale im Nerven weitergeleitet werden. Um z. B. die motorische NLG zu bestimmen, reizt man einen peripheren Nerven elektrisch an einer von dem zugehörigen Muskel entfernten und einer nahen Stelle und leitet das sog. Antwortpotenzial des Muskels ab, also die entsprechende Muskelkontraktion. Die NLG ist abhängig davon, wie weit die beiden Reizpunkte auseinander liegen und wie unterschiedlich die sog. Latenzzeit ist, also die Zeit, die zwischen Reiz und Antwort vergeht. Die Elektroneurografie ist wichtig, um Schäden an peripheren Nerven - etwa bei einer Polyneuropathie - frühzeitig zu erkennen und den Verlauf zu verzögern.
Wissenschaft
Verheizt!
Heizen mit Holz statt mit Öl gilt als Beitrag zum Klimaschutz. Doch Wissenschaftler warnen: Die Abgase aus Holzöfen sorgen nicht nur für schmutzige Luft, sondern führen zu steigenden Treibhausgas-Emissionen. von GÜVEN PURTUL Das erste von Menschenhand entfachte Feuer war ein Meilenstein der Zivilisation. Über 30.000 Jahre später...
Wissenschaft
„Spider-Man-Technologie“ entwickelt
Das Fantasy-inspirierte Verfahren zeigt Anwendungspotenzial. © Marco Lo Presti, Tufts University Er kann klebrige Spinnen-Fäden aus seinem Handgelenk abfeuern: Der Comic-Held Spider-Man hat Forschende zur Entwicklung einer raffinierten Technologie inspiriert. Dabei wird ein Strahl aus flüssiger Seide aus einer Düse abgeschossen,...