Gesundheit A-Z
Gastroenterostomie
die operative Herstellung einer künstlichen Verbindung zwischen Magen und Darm. Dabei wird eine Dünndarmschlinge seitlich aufgeschlitzt und mit einem künstlich angelegten Loch in der Magenwand vernäht. So kann der Nahrungsbrei unter Umgehung des unteren Magenabschnitts und des Duodenums vom Magen direkt in den Dünndarm gelangen. Eine Gastroenterostomie wird z. B. angelegt, wenn ein Tumor am Magenausgang die natürliche Magen-Darm-Passage behindert. Auch nach einer Entfernung eines Teils des Magens wird eine Gastroenterostomie notwendig.
Wissenschaft
Wie große Waldbrände weitere Feuer begünstigen
Wald- und Buschbrände können verheerende Folgen haben. Denn dabei gehen nicht nur riesige Flächen an Vegetation verloren, es gelangen auch große Mengen Ruß und Rauch in die Luft. Weil diese das Sonnenlicht einfangen, werden daraufhin die Tage wärmer und trockener. Große Brände führen so zu lokalen Wetterverhältnissen, die weitere...
Wissenschaft
FAQ: Klimamodelle
Computerprogramme zur Simulation des Klimasystems helfen der Wissenschaft, das Klima der Vergangenheit und die künftige Entwicklung zu verstehen. Doch wie (zuverlässig) funktionieren sie? Von ROLF HEßBRÜGGE Was sind Klimamodelle? Klimamodelle sind hochkomplexe Computerprogramme zur Berechnung des vergangenen und des künftigen...