Gesundheit A-Z
Tumorantigen
molekularer Bestandteil einer Tumorzelle (in Zellkern, Zellplasma oder Zellmembran), der im Organismus als Antigen wirkt, im Blutserum von Tumorpatienten nachgewiesen werden kann und daher als Tumormarker genutzt wird. Da die Konzentration von Tumorantigenen mit der Größe eines Tumors in Beziehung steht, dient der Nachweis von Tumorantigenen vor allem der Erfolgskontrolle einer Tumortherapie. Allerdings können Tumorantigene auch bei nicht tumorösen Erkrankungen wie z. B. Hepatitis oder Leberzirrhose auftreten und stellen damit nur einen von mehreren Kontrollparametern dar.
Wissenschaft
Dicke Kleidung bringt’s nicht
Warum man an kalten Tagen in dicker Kleidung unter Umständen stärker friert als in dünner, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Unter dem Begriff „gefühlte Temperatur“ kann sich mittlerweile jeder etwas vorstellen und weiß daher, dass das Wohlbefinden im Freien nicht nur von der gemessenen Temperatur, sondern maßgeblich von anderen...
Wissenschaft
Wie künstliche Intelligenz Umfragen manipulieren kann
Wie beliebt sind bestimmte Politiker? Welche Marktchancen hat ein neues Produkt? Um solche Fragen zu beantworten, kommen häufig Online-Umfragen zum Einsatz. Doch immer besser werdende KI-Sprachmodelle bedrohen die Aussagekraft solcher Erhebungen. Zwar bauen viele Umfragetools Tests ein, um computergenerierte Antworten zu erkennen...