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Steinreich! Was dann?

In Geld schwimmen wie Dagobert? – Geht das eigentlich? Wir beantworten auch nicht ganz alltägliche Geld-Fragen.

von Ariane Greiner

In Geld schwimmen wie Dagobert Duck - geht das?

Nein, schwimmen kann man nur in Flüssigkeiten. Denn nur in Flüssigkeiten sind die Moleküle locker genug miteinander verbunden, dass wir sie mit unseren Bewegungen verdrängen können. Würden wir versuchen, in einer Masse aus Geldmünzen und Scheinen zu schwimmen, würden wir uns immer tiefer in den „Brei“ hineingraben. Vom Fleck kommen würden wir aber nicht.

Zaster, Kies, Moneten - woher kommen die vielen verschiedenen Begriffe für Geld?

 Das Wort „Zaster“ kommt vom Romani-Wort für Eisen: „saster“. Romani ist die Sprache der Sinti und Roma. Das Wort „Moneten“ haben sich irgendwann einmal Studenten ausgedacht. Vermutlich beim Latein-Lernen. Denn „monetae“ ist das lateinische Wort für Münzgeld. „Kies“ nennen Mineralogen kleine Steine mit besonders starkem Metallglanz und großer Härte. Fällt euch was auf? - Alles hat mit Metall zu tun. Kein Wunder, schließlich gab es lange Zeit nur das Münzgeld. Das Papiergeld wurde erst viel später eingeführt.

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