Lexikon
Peering
[
ˈpi:riŋ; das
]Bezeichnung für das Zusammenschalten zweier Teilnetze im Internet ohne gegenseitige Gebührenverrechnung der Netzbetreiber untereinander. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass die Verkehrsströme von einem Netz zum anderen in etwa gleichgewichtig sind. Mit Peering-Point wird der geographische Ort bezeichnet, an dem der Netzübergang stattfindet. In einem Peering-Abkommen werden die rechtlichen Modaliäten des Peerings erfasst. Hierzu gehören z. B. das geschätzte Verkehrsaufkommen, die Verteilung der Kosten für den Aufbau und den Unterhalt des Peering-Points sowie das Vorgehen bei technischen Defekten.
Wissenschaft
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Harmonice mundi“ – Fünf Bücher über die Harmonik der Welt hat Johannes Kepler im frühen 17. Jahrhundert verfasst und dabei vor allem geometrische Formen im Auge gehabt. Der Astronom gewann darüber hinaus die Überzeugung, dass die Planeten bei ihrer Umkreisung der Sonne Töne erzeugen, deren Klang er nach dem Vorbild des Pythagoras...
Wissenschaft
In Pilz gepackt
Aus Pilzgeflecht und Pflanzenresten haben Materialforscher einen neuen nachhaltigen Werkstoff entwickelt. Er kann so manches herkömmliche Material ersetzen. von RAINER KURLEMANN Es ist ein Traum für Verfahrensingenieure: Man stelle eine Schale bei warmen Sommertemperaturen in einen dunklen Raum – und fünf bis sechs Tage später...