Lexikon
Sịkkim
Bundesstaat im Osten Indiens, bis 1975 mit Indien assoziiertes Königreich im Himalaya, 7096 km2, 0,5 Mio. Einwohner, überwiegend lamaistische, tibetische Bhotiyas, eingeborene Lepchas und im Süden hinduistische Gurkhas; Hauptstadt Gangtok; gemäßigtes Klima, Anbau von Reis, Mais, Weizen, Gerste, Obst, Gewürzen und Saatkartoffeln, geringe Exportüberschüsse; Viehzucht; Kupfervorkommen. Im Osten Sikkims führt die wichtigste Verkehrsverbindung zwischen Indien und Tibet über die Pässe Nathu La und Tang La. Im Westen erhebt sich der Kanchenjunga (8586 m).
Geschichte
Die aus Tibet stammende Herrscherfamilie beseitigte 1641 die einheimischen Leptscha-Fürsten. Sikkim wurde 1890 Schutzstaat Britisch-Indiens, 1950 im Vertrag von Gangtok indisches Protektorat. Die Wahlen 1974 stärkten die Interessen der Anhänger Indiens, trugen aber zur stärkeren Polarisierung der ethnischen Gruppen bei. Das strategisch wichtige Sikkim wurde assoziierter Staat Indiens, 1975 22. Gliedstaat der Indischen Union; die Monarchie wurde abgeschafft.
Wissenschaft
Trias-Jura-Aussterben durch Kälte statt Hitze
Was steckte hinter dem großen Massenaussterben vor rund 202 Millionen Jahren, das die Ära der Dinosaurier einläutete? Bisher wurde dafür eine globale Erwärmung im Zuge von intensivem Vulkanismus verantwortlich gemacht. Doch neue Studienergebnisse lassen nun vermuten, dass plötzliche vulkanische Winter den terrestrischen Lebewesen...
Wissenschaft
Wie sich Fehlannahmen bekämpfen lassen
Während der Covid-19-Pandemie haben sich zahlreiche Falschinformationen verbreitet, darunter zu angeblichen Sicherheitsproblemen der mRNA-Impfstoffe. Viele Faktencheck-Organisationen haben die falschen Behauptungen wieder und wieder auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse widerlegt. Doch solche Widerlegungen bergen stets das...