Lexikon

Vogtland

[f-]
von der oberen Elster durchflossene historische Landschaft in Sachsen und Thüringen, zwischen Erzgebirge, Frankenwald und Thüringer Wald, 500900 m hoch; Zentrum: Plauen; Wintersport- und Erholungsgebiet, Heilbäder.

Geschichte

Das Vogtland wurde seit dem 11. Jahrhundert durch Reichsvögte verwaltet, die es schließlich als erblichen Besitz innehatten. Die ursprünglich ansässige slawische Bevölkerung wurde im 12. und 13. Jahrhundert durch deutsche Siedler aufgesogen. Der durch Teilungen geschwächte Besitz fiel im 14. Jahrhundert Meißen und Böhmen zu. 1459 erkannten die Wettiner die böhmische Herrschaft über ihre Besitzungen an, 1466 erhielten sie Plauen vom König von Böhmen zu Lehen. Bei der Teilung 1485 fiel das Vogtland an die Ernestiner. Seit 1577 war es als vogtländischer Kreis mit Sachsen vereinigt.
Mikroskop-Aufnahme des Fettgewebes einer Maus
Wissenschaft

Neue Klasse von beigen Fettzellen entdeckt

In unserem Körper gibt es braune und beige Fettzellen, die als Nebenprodukt Wärme produzieren. Nun haben Forschende eine neue Klasse der beigen Fettzellen entdeckt, die ausschließlich Wärme produzieren und offenbar auf diese Funktion spezialisiert sind. Diese Zellen verwenden einen anderen Mechanismus als die herkömmlichen...

Zucker
Wissenschaft

Wie frühkindlicher Zuckerkonsum unser Erkrankungsrisiko beeinflusst

Hoher Zuckerkonsum ist ein Risikofaktor für zahlreiche chronische Erkrankungen. Doch wie wirkt es sich aus, wenn schon kleine Kinder Zuckerhaltiges zu sich nehmen? Aufschluss geben Daten aus einem einzigartigen natürlichen Experiment: Nach dem Zweiten Weltkrieg rationierte Großbritannien noch bis ins Jahr 1953 den Zucker für die...

Weitere Artikel aus dem Kalender

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Mehr Artikel zu diesem Thema

Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon