Lexikon
Hartung
Hugo, Pseudonym: N. Dymion, deutscher Schriftsteller, * 17. 9. 1902 Netzschkau, Vogtland, † 2. 5. 1972 München; Dramaturg; beschrieb den miterlebten Untergang von Breslau und Schlesien in dem Roman „Der Himmel war unten“ 1951. Besonders erfolgreich waren sein Liebesroman aus der Puszta „Ich denke oft an Piroschka“ 1954 und die Zeitsatire „Wir Wunderkinder“ 1957.
Hartung, Hugo
Hugo Hartung
© wissenmedia
- Erscheinungsjahr: 1954
- Veröffentlicht: Bundesrepublik Deutschland und DDR
- Verfasser:
- Deutscher Titel: Ich denke oft an Piroschka
- Genre: Roman
Als »heitere Sommergeschichte« bezeichnet Hugo Hartung (* 1902, † 1972) seinen Roman »Ich denke oft an Piroschka«, der beim Verlag Ullstein in Berlin erscheint. Erzählt wird die Geschichte eines deutschen Austauschstudenten, der sich in Ungarn in Piroschka, die Tochter des Bahnhofsvorstehers, verliebt. Das heitere Werk wird ein internationaler Bestseller.
- Erscheinungsjahr: 1957
- Veröffentlicht: Bundesrepublik Deutschland und DDR
- Verfasser:
- Deutscher Titel: Wir Wunderkinder
- Genre: Der dennoch heitere Roman unseres Lebens
Hugo Hartung (* 1902, † 1972), Verfasser anspruchsvoller Unterhaltungsromane, in die er ernsthafte Zeitprobleme und Zeitkritik geschickt einbringt, zeichnet in seinem bei Droste in Düsseldorf erscheinenden Roman »Wir Wunderkinder« eine satirische Entwicklungsgeschichte des deutschen Bürgertums seit der Jahrhundertwende, eines Bürgertums, das sich mit vier völlig verschiedenen Gesellschaftssystemen arrangierte, dem wilhelminischen Kaiserreich, der Weimarer Republik, der faschistischen NS- Diktatur und der Demokratie amerikanisch-westlicher Prägung: »Wir leben, heißa, im Wunderland. Wir säen das Gras des Vergessens auf das große Grab Europas und marschieren mit Tschingbum darüber hinweg.« – Der Roman wird (von Kurt Hoffmann mit Johanna von Koczian und Hansjörg Felmy in den Hauptrollen) verfilmt und kommt 1958 in die Kinos.
Wissenschaft
Die Kinder-Graffiti von Pompeji
Jüngst bei Ausgrabungen in Pompeji zum Vorschein gekommene Kohlezeichnungen, werden Kindern zugeschrieben. Sie zeigen Gladiatoren, Boxer und wilde Eber – und sie gewähren einen weiteren Einblick in das Leben der Menschen kurz vor der Katastrophe. von DAVID NEUHÄUSER Als im 19. Jahrhundert das „Corpus Inscriptionum Latinarum“, die...
Wissenschaft
Moore fürs Klima
Intakte Moore binden Kohlendioxid – und sind damit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. von KLAUS JACOB Das Moor war über viele Jahrhunderte der Inbegriff für Abgeschiedenheit, Angst und Armut. Dort lauerte das Böse. Nur die ärmsten Menschen siedelten, wo nachts Irrlichter herumgeisterten und uralte Leichen ans Licht kamen. Wo...
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Ein künstliches Herz
Sprachmodelle made in Europe
Der Ozean und das Weltklima
Kosmischer Babyboom
Energielieferant Meer
Gehirne von Optimisten ticken ähnlich