Daten der Weltgeschichte

10. 1. 1994

International

In Brüssel unterzeichnen die Staats- und Regierungschefs der NATO das Dokument „Partnerschaft für den Frieden“. Es bietet den Staaten Mittel- und Osteuropas eine militärische Kooperation mit der Aussicht auf einen späteren Beitritt an. In vielen Staaten stößt das Angebot jedoch wegen des Fehlens konkreter Sicherheitsgarantien auf Skepsis. Aus Furcht vor dem russischen Vormachtstreben drängen vor allem die baltischen Staaten und die Tschechische Republik in die NATO, deren Mitglieder jedoch durch eine vorschnelle Aufnahme eine Isolierung und damit Provokation Russlands befürchten. Der Partnerschaft treten bis März die baltischen Staaten, Polen, Ungarn, die Ukraine, die Slowakische und die Tschechische Republik sowie Bulgarien bei. Russland sagt seine Beteiligung an der Initiative zu.

Glycerinsäure, Molekül
Wissenschaft

Lebensbaustein aus dem All?

Ein Laborexperiment ahmt die Bedingungen in kalten galaktischen Molekülwolken nach. Dabei gelang der Nachweis von Glycerinsäure. von DIRK EIDEMÜLLER Eine der großen Fragen, die verschiedene Zweige der Naturwissenschaft verbindet, lautet: Woher stammen die Grundbestandteile des Lebens? Zwar kennen wir heute die grundlegenden...

Stärkeverdauung
Wissenschaft

Anpassung an stärkereiche Nahrung schon bei Frühmenschen

Das Enzym Amylase in unserem Speichel ermöglicht uns, Stärke bereits im Mund in Zucker aufzuspalten. Heutige Menschen besitzen zahlreiche Kopien des dafür verantwortlichen Gens. Doch wann hat es sich erstmals verdoppelt und damit die Grundlage für unsere kohlenhydratreiche Ernährung gelegt? Eine Studie zeigt nun, dass diese...

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