Daten der Weltgeschichte
10. 1. 1994
International
In Brüssel unterzeichnen die Staats- und Regierungschefs der NATO das Dokument „Partnerschaft für den Frieden“. Es bietet den Staaten Mittel- und Osteuropas eine militärische Kooperation mit der Aussicht auf einen späteren Beitritt an. In vielen Staaten stößt das Angebot jedoch wegen des Fehlens konkreter Sicherheitsgarantien auf Skepsis. Aus Furcht vor dem russischen Vormachtstreben drängen vor allem die baltischen Staaten und die Tschechische Republik in die NATO, deren Mitglieder jedoch durch eine vorschnelle Aufnahme eine Isolierung und damit Provokation Russlands befürchten. Der Partnerschaft treten bis März die baltischen Staaten, Polen, Ungarn, die Ukraine, die Slowakische und die Tschechische Republik sowie Bulgarien bei. Russland sagt seine Beteiligung an der Initiative zu.
Wenn Forschende Geschichten erzählen
Experimentelle Forschung braucht Geld. Dafür müssen die Forschenden in aller Regel über Projektanträge sogenannte Drittmittel bei öffentlichen oder privaten Förderorganisationen beantragen – beispielsweise bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Dort werden die Anträge von Fachkollegen begutachtet, die nachfolgend das...
Ein See im Stresstest
Früher war es der massive Zuwachs von Algen, heute ist es die starke Verbreitung des Stichlings und die Invasion der Quagga-Muschel: Der Bodensee hat immer neue Herausforderungen zu meistern. Limnologen untersuchen im Projekt Seewandel, ob und wie er mit den veränderten Umweltbedingungen fertig wird. von KLAUS ZINTZ Nur kurze...