Lexikon
Antiklopfmittel
chemische Verbindungen (meist organische Metallverbindungen, z. B. Tetraethylblei), die bei bestimmten Kraftstoffsorten das im Ottomotor auftretende Klopfen verhindern sollen. Die Antiklopfmittel zerfallen beim Verbrennungsvorgang und binden die sehr leicht entzündlichen Alkylradikale, die sich bei hohen Verbrennungstemperaturen bilden. Wegen der Toxizität der Bleiverbindungen wird der Bleigehalt in Kraftstoffen zunehmend durch andere Substanzen wie z. B. Methyltertiärbutylether (MTBE) ersetzt (bleifreies Benzin).
Wissenschaft
Hacker mit an Bord
Immer mehr Sensoren, elektronische Assistenzsysteme und die Vernetzung von Verkehrsteilnehmern machen das Autofahren sicherer und komfortabler. Doch sie bieten auch eine Angriffsfläche für einen Datenraub oder die Manipulation der Fahrzeugtechnik. von HEIKE STÜVEL Von außen betrachtet wirkt alles harmlos. Ein Auto steht glänzend...
Wissenschaft
Molekularer Ententanz
Heutzutage ist CO2 ist nicht sehr beliebt. Das war aber nicht immer so. Wenn man im ausgehenden 20. Jahrhundert von CO2 sprach, dann nicht wegen der Klimakrise, sondern zum Beispiel einfach, weil man es bei der Bestellung eines sprudelnden Erfrischungsgetränks als Synonym für Kohlensäure verwendet hat. Punkti-Wasser haben manche...