Lexikon

Antiklopfmittel

chemische Verbindungen (meist organische Metallverbindungen, z. B. Tetraethylblei), die bei bestimmten Kraftstoffsorten das im Ottomotor auftretende Klopfen verhindern sollen. Die Antiklopfmittel zerfallen beim Verbrennungsvorgang und binden die sehr leicht entzündlichen Alkylradikale, die sich bei hohen Verbrennungstemperaturen bilden. Wegen der Toxizität der Bleiverbindungen wird der Bleigehalt in Kraftstoffen zunehmend durch andere Substanzen wie z. B. Methyltertiärbutylether (MTBE) ersetzt (bleifreies Benzin).
Meeresboden, Rauch
Wissenschaft

Heiße Flecken in der Tiefsee

In einigen Regionen der Ozeane quillt heißes Wasser aus dem Meeresboden hervor. Diese hydrothermalen Quellen sind nicht nur einzigartige Lebensräume für exotische Tiere und speziell angepasste Mikroorganismen, sondern bergen auch viele von der Industrie begehrte Rohstoffe. von THERESA GUGGOLZ Als ein Team aus französischen und US...

Abgenutzte Zähne im Unterkiefer einer Hyäne
Wissenschaft

Warum alte Hyänen trotz stumpfer Zähne nicht verhungern

Manche Raubtiere fressen besonders viel Fleisch, wodurch sich mit der Zeit ihre Zähne abnutzen. Nun haben Forscher untersucht, wie sich diese “Hypercarnivoren” an den Verschleiß ihrer Eck- und Reißzähne im Alter anpassen, um dennoch ausreichend fressen zu können. Dabei zeigte sich, dass manche knochenbrechende Hyänenarten ihre...

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