Lexikon
Antiklopfmittel
chemische Verbindungen (meist organische Metallverbindungen, z. B. Tetraethylblei), die bei bestimmten Kraftstoffsorten das im Ottomotor auftretende Klopfen verhindern sollen. Die Antiklopfmittel zerfallen beim Verbrennungsvorgang und binden die sehr leicht entzündlichen Alkylradikale, die sich bei hohen Verbrennungstemperaturen bilden. Wegen der Toxizität der Bleiverbindungen wird der Bleigehalt in Kraftstoffen zunehmend durch andere Substanzen wie z. B. Methyltertiärbutylether (MTBE) ersetzt (bleifreies Benzin).
Wissenschaft
Bei Fieber hilft Wärme
Warum warme Kleidung und Wärmflasche selbst bei hohem Fieber empfehlenswert sind, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Wenn wir Fieber bekommen, ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass unser Immunsystem schwer damit beschäftigt ist, irgendwo im Körper einen Infekt zu bekämpfen. Denn die dabei ablaufenden biochemischen Reaktionen...
Wissenschaft
Südlicher Ozean nimmt mehr CO2 auf als gedacht
Der Ozean um die Antarktis ist eine wichtige Senke für Kohlendioxid. Neue Messungen zeigen nun, dass er wahrscheinlich sogar noch größere Mengen des Treibhausgases speichert als bisher angenommen. Während frühere Angaben üblicherweise auf indirekten Schätzungen beruhten, haben Forschende nun den CO2-Austausch zwischen Luft und...