Lexikon
metạllorganische Verbindungen
Metallorganylechemische Verbindungen, die Metallatome (z. B. Na, Li, Mg, Zn, Si, As, Hg, Pb, Fe) direkt, ohne „Brückenatom“, an Kohlenstoffatome organischer Gruppen gebunden enthalten. Wichtige metallorganische Verbindungen, speziell für die synthetische Chemie, sind die von V. Grignard erforschten magnesium-organischen Verbindungen (allgemeine Form: R-Magnesium-Halogen) sowie die des Elements Lithium (allgemeine Form: R-Lithium [R = Alkylrest]). Große technische Bedeutung für die Niederdruckpolymerisation erlangten die von K. Ziegler und G. Natta entwickelten aluminium-organischen Verbindungen. Auch die Silicone, das Antiklopfmittel Bleitetraethyl, das Heilmittel Salvarsan u. a. zählen zu den metallorganischen Verbindungen.
Wissenschaft
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Wissenschaft
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Stress hat folgenreiche Konsequenzen für unsere Gesundheit und kann uns körperlich und seelisch krank machen. Forschende haben nun untersucht, ob die durch Gewalterfahrungen ausgelöste Stressfolgen auch über das Erbgut an nachfolgende Generationen vererbt werden. Dafür analysierte das Team die epigenetischen Anhänge an der DNA...