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Bamiyn

buddhistische Kultanlage (2.6. Jahrhundert n. Chr.) direkt an der alten Seidenstraße zwischen dem Hindukusch und dem Kuh-e-Baba-Gebirge in Nordafghanistan. Die zwei kolossalen Buddha-Figuren (53 m und 35 m hoch), die ehemals vergoldet waren, weisen Einflüsse des Gandhara-Stils auf; in den Wandmalereien zeigen sich sassanidische, indische und zentralasiatische Merkmale. Besonders bemerkenswert ist das Bild des Sonnengottes. Die Statuen wurden gegen internationale Proteste, u. a. vonseiten der UNESCO, von radikal-islamischen Talibankämpfern im März 2001 zerstört; Weltkulturerbe seit 2003.

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