Lexikon
Bamiyạn
buddhistische Kultanlage (2.–6. Jahrhundert n. Chr.) direkt an der alten Seidenstraße zwischen dem Hindukusch und dem Kuh-e-Baba-Gebirge in Nordafghanistan. Die zwei kolossalen Buddha-Figuren (53 m und 35 m hoch), die ehemals vergoldet waren, weisen Einflüsse des Gandhara-Stils auf; in den Wandmalereien zeigen sich sassanidische, indische und zentralasiatische Merkmale. Besonders bemerkenswert ist das Bild des Sonnengottes. Die Statuen wurden gegen internationale Proteste, u. a. vonseiten der UNESCO, von radikal-islamischen Talibankämpfern im März 2001 zerstört; Weltkulturerbe seit 2003.
Wissenschaft
Reparatur an der Natur
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Wissenschaft
Licht im Chip
Laserpulse in Glasfasern bringen das schnelle Internet ins Haus. Künftig sollen auch Schaltkreise in Computern Licht nutzen. Dazu müssen sie völlig anders funktionieren als die Bausteine herkömmlicher Elektronik. von ANDREAS THOSS Der Datendurchsatz im Internet hat sich in den letzten Jahren rasch entwickelt: Nach Angaben des...