Lexikon
Buchgemeinschaften
Unternehmen, die ausgewählte Literatur verschiedener Gebiete (eigene Werke oder Lizenzausgaben) herstellen und an einen bestimmten Personenkreis, der sich durch Mitgliedschaft zu einer regelmäßigen Buchabnahme verpflichtet hat (Abonnementsverpflichtung), direkt oder durch den Buchhandel verbreiten. Dabei besteht freie Wahl innerhalb der angebotenen Buchausgaben. Als Vorläufer der Buchgemeinschaften können in gewissem Sinn die um 1830 in Deutschland nach französischem Vorbild gegründeten konfessionellen „Büchervereine“ gelten, die um die „Verbreitung genehmigter guter Erbauungsliteratur“ bemüht waren. – Buchgemeinschaften in Deutschland sind der Bertelsmann Club und die Büchergilde Gutenberg.
Wissenschaft
Technik mit Lebenszeichen
Werkstoffe mit ähnlichen Eigenschaften, wie sie lebende Systeme besitzen, sollen technische Systeme revolutionieren. Als Vorbilder dienen vor allem Pflanzen. von REINHARD BREUER Könnten Pflanzen böse sein, dann würden die Fleischfresser unter ihnen einen Spitzenplatz einnehmen. Und unter den mehr als 1.000 Arten, die es davon...
Wissenschaft
Kosmischer Babyboom
Vor etwa zehn Milliarden Jahren entstanden auf einen Schlag sehr viele Sterne. Seither sinkt die Geburtenrate – und inzwischen hat eine Art kosmischer Dämmerzustand begonnen. von THOMAS BÜHRKE Das Sternbild Fornax (Chemischer Ofen) besteht nur aus wenigen lichtschwachen Sternen. Doch Kosmologen fanden dort den sprichwörtlichen...
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