Lexikon
Burnout-Syndrọm
[bə:nˈaut-; englisch]
„Ausgebranntsein“, Zustand berufsbezogener chronischer Erschöpfung und Leistungsschwäche vor allem bei Menschen in sozialen Berufen mit hoher Arbeitsbelastung und zunehmend in Berufen mit hohem Leistungsdruck; Endzustand eines Prozesses, bei dem am Anfang Idealismus, erhöhter Arbeitseifer und Begeisterung im Berufsleben stehen. Als Ursache gelten zu hohe Erwartungen an die eigenen Leistungen, das Nichterreichen eines Ziels und daraus resultierende Frustrationen. Die Symptome reichen von Depressionen bis zu körperlichen Beschwerden wie Dauermüdigkeit, Magenschmerzen, Schlafstörungen u. a. Behandlung durch Psychotherapie.
Wissenschaft
Kampf dem Krach im Meer
Der Lärm von Maschinen und Schiffsmotoren setzt vielen Meeresbewohnern zu. Dabei gibt es wirksame Techniken, um den Schall zu dämpfen. von HARTMUT NETZ Es geschah an einem sonnigen Morgen im März 2000. An mehreren Stränden der Bahamas wurden 17 Wale angetrieben, darunter 6 Cuvier-Schnabelwale – eine in der Tiefsee lebende Art,...
Wissenschaft
Gesunde Berührung
Hautkontakt wirkt sich positiv auf Schmerzleiden, Depressionen und Ängste aus. Die größte Wirkung könnte von Streichelneuronen ausgehen. von SUSANNE DONNER Wenn ihre Enkelkinder zu Besuch kamen, wünschte sich die über 90-jährige Frau immer, dass sie ihr die Haare wuschen. „Und bitte massiert das Shampoo kräftig ein“, bat sie und...