Lexikon
Burnout-Syndrọm
[bə:nˈaut-; englisch]
„Ausgebranntsein“, Zustand berufsbezogener chronischer Erschöpfung und Leistungsschwäche vor allem bei Menschen in sozialen Berufen mit hoher Arbeitsbelastung und zunehmend in Berufen mit hohem Leistungsdruck; Endzustand eines Prozesses, bei dem am Anfang Idealismus, erhöhter Arbeitseifer und Begeisterung im Berufsleben stehen. Als Ursache gelten zu hohe Erwartungen an die eigenen Leistungen, das Nichterreichen eines Ziels und daraus resultierende Frustrationen. Die Symptome reichen von Depressionen bis zu körperlichen Beschwerden wie Dauermüdigkeit, Magenschmerzen, Schlafstörungen u. a. Behandlung durch Psychotherapie.
Wissenschaft
Die Entdeckung des schönen Scheins
Das Phänomen der Fluoreszenz bei Meerestieren wurde lange kaum beachtet. Mit der erstmaligen Beobachtung leuchtender Landlebewesen aber ist es zum Trendthema geworden. Wozu die Fluoreszenz gut ist, darüber rätseln die Zoologen noch immer. von TIM SCHRÖDER Manchmal braucht es etwas länger, bis ein wissenschaftliches Thema...
Wissenschaft
Geboren, um zu leben
Die Kindermedizin ließ die Lebenserwartung im letzten Jahrhundert enorm steigen. Heute steht sie vor neuen Herausforderungen. von SUSANNE DONNER Ich habe vierzehn Kinder großgezogen, und davon sind bloß sieben gestorben“, schrieb eine Frau 1912 in einem Brief an die Berliner Verwaltung. „Nur“ sieben Kinder, die sie verlor! Da...
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