Daten der Weltgeschichte
16. 2. 1999
Deutschland
Nach Verhandlungen von Kanzleramtsminister Bodo Hombach in New York mit der amerikanischen Regierung und den Vertretern von jüdischen Organisationen und Anwälten von Sammelklagen stimmen zwölf deutsche Großunternehmen, darunter DaimlerChrysler, VW, die Deutsche Bank und die Allianz Versicherung dem Vorschlag der Bundesregierung zu, einen Entschädigungsfonds für Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg einzurichten, der von einer Stiftung der deutschen Wirtschaft und der Bundesrepublik („Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ getragen werden soll. Im Juni übernimmt der FDP-Politiker Otto Graf Lambsdorff die Verhandlungsführung für die deutsche Seite. Umstritten bleibt zunächst die Höhe der Entschädigungsleistungen, der Kreis der Anspruchsberechtigten und die Rechtssicherheit für deutsche Unternehmen vor weiteren Forderungen.
Globale Überreichweiten
Das Globale scheint im Trend zu sein – auch wenn Wirtschaft und Politik das dazugehörige Prinzip allmählich überreizt zu haben scheinen und sich mehr dem Nationalen zuwenden. Dafür haben jetzt die historischen Wissenschaften das Thema entdeckt, wie sich an dem 2022 erschienenen Buch „Neue Horizonte“ des britischen Autors James...
Vulkane spucken Diamanten
Vor Äonen förderten sogenannte Kimberlite Diamanten aus den Tiefen der Erde. Diese explosive Spielart des Vulkanismus wurde durch das Zerbrechen tektonischer Platten befeuert. von THORSTEN DAMBECK Diamanten sind nicht nur als Schmuck beliebt, sondern verleihen auch Sinnsprüchen ihren Glanz: „Tugend und Laster sind verwand wie...