Lexikon
Deuteronomịst
[
griechisch
]der Verfasser eines Geschichtswerks, das die Geschichte Israels von der Einwanderung nach Palästina bis zum Untergang des Staats Juda (586 v. Chr.) schildert. Er hat den entscheidenden Anteil an der Gestaltung der Bücher Deuteronomium ( = 5. Buch Mose), Josua, Richter, Samuel und Könige. Die Geschichte wird an den Grundsätzen des Deuteronomiums gemessen (vor allem: Alleinverehrung Jahwes an einem einzigen Heiligtum, Reinheit des Kultus) und als Geschichte des Ungehorsams beurteilt. Besonderes Interesse gilt dem Jerusalemer Tempel als dem einzigen von Gott erwählten Ort des Gottesdienstes. Entstanden bald nach 586 v. Chr.
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Wie Tiere ihre Muster bekommen
Ob Zebras, Tiger, Leoparden oder Kofferfische: Viele Tiere haben Muster, die so einzigartig sind wie unser Fingerabdruck. Schon der britische Mathematiker Alan Turing stellte 1952 Theorien dazu auf, wie diese unregelmäßigen Fell- und Haut-Färbungen entstehen. Doch Turings Ansätze konnten nicht erklären, warum die Streifen und...
Wissenschaft
Die Mondtäuschung
Warum der Mond manchmal kleiner und manchmal größer erscheint, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Schon vor mehr als 2.000 Jahren machte sich der griechische Philosoph Aristoteles Gedanken über ein Phänomen, das wohl jeder kennt: Wenn der Mond tief über dem Horizont steht, erscheint er viel größer als hoch oben am Himmel....