Lexikon
Diakonịssen
in der frühchristlichen Kirche Frauen, die Dienstleistungen
in den Gemeinden verrichteten. Die weibliche Diakonie in der evangelischen Kirche wurde erneuert
durch T. Fliedner, der 1836 das erste Diakonissen-Mutterhaus
in Kaiserswerth gründete. Die Diakonissen sind tätig in Gemeinde- und Krankenpflege,
Kindererziehung und Jugendfürsorge; sie erhalten kein Gehalt, sondern
freie Station, Taschengeld und Altersversorgung. Die deutschen Diakonissenhäuser
sind in mehreren Spitzenverbänden zusammengeschlossen (der größte
ist der „Kaiserswerther Verband deutscher Diakonissen-Mutterhäuser“, gegründet 1916).
Wissenschaft
Unscharf, aber stabil
Wie Heisenbergs Unbestimmtheitsrelation die Quantenwelt erklärt. von RÜDIGER VAAS Es gibt auf der Welt echten Zufall – eine objektive Unbestimmtheit, nicht nur eine subjektive Unkenntnis“, bringt der Physiker Helmut Fink die vielleicht tiefgreifendste Schlussfolgerung aus der revolutionären Quantenphysik auf den Punkt. „...
Wissenschaft
Gutes Bauchgefühl
Der Darm ist das bedeutsamste Immunorgan des Körpers. Und steht in enger Verbindung zum Gehirn. Er ist deshalb maßgeblich an unserem Wohlbefinden beteiligt. von JÜRGEN BRATER Beim Stichwort Darm denkt man automatisch zuerst an die üblicherweise als Verdauung bezeichnete Nahrungsverwertung, also an die enzymatische Aufspaltung...