Lexikon
Differenziạlthermoanalyse
DTAphysikalisch-chemische Analysenmethode zur Bestimmung des thermischen Verhaltens einer Probe (meist Feststoff). Bei der Differenzialthermoanalyse befinden sich in einem kleinen Ofen zwei identische Probenbehälter, von denen einer die Probe enthält, der andere eine Vergleichssubstanz, die im untersuchten Temperaturbereich keine thermischen Reaktionen durchläuft. Die Temperaturverläufe beider Probenbehälter werden parallel aufgezeichnet. Wenn in der Probe eine thermische Reaktion (z. B. Änderung der Kristallstruktur, Phasenänderung, chemische Reaktion) stattfindet, so bleibt die Temperatur innerhalb dieser Probe konstant (oder ändert sich sprunghaft), während die Temperatur der Referenzsubstanz kontinuierlich zunimmt. Aus dem Vergleich der Temperaturkurven lassen sich Rückschlüsse auf Phasenumwandlungen, Reaktivität und Exo- oder Endothermie einer Reaktion ziehen.
Wissenschaft
Unsere verschobene Wahrnehmung
Wenn die Zeit vergeht, ändert sich auch der Blick auf die Vergangenheit. Es ist ein wachsendes Problem für Natur- und Klimaschutz, dass wir Dinge für normal halten, die früher ganz anders waren. Wissenschaftler nennen diesen Effekt das Shifting-Baseline-Syndrom. Von Rainer Kurlemann Wer kann sich noch erinnern, wie viele...
Wissenschaft
Wie Entwaldung das Amazonasgebiet austrocknet
Der Amazonas-Regenwald hat einen wichtigen Einfluss auf das weltweite Klima. Die Bäume binden nicht nur große Mengen CO2, sondern tragen durch die Verdunstung an ihren Blättern auch entscheidend zum Wasserkreislauf bei. Doch durch den Klimawandel und weitreichende Rodungen ist die grüne Lunge unseres Planeten gefährdet....