Lexikon
Elẹktroakupunktụr
eine Behandlungsmethode, die auf Prinzipien der traditionellen chinesischen Akupunktur beruht, jedoch werden die Akupunkturnadeln hier nicht manuell, sondern durch Anlegen eines schwachen Stroms (meist 2–60 Hz) stimuliert, was im Umfeld der Nadeln zu einem leichten Kribbeln, eventuell leichten Zuckungen der Muskulatur führt. Hauptanwendung: Hauterkrankungen, Schmerzlinderung. – Elektroakupunktur nach R. Voll: Mittels Hautwiderstandsmessungen wird die „Energiesituation“ an Akupunkturpunkten ermittelt.
Wissenschaft
Strom aus Licht
Seit fast 200 Jahren ist bekannt, dass Sonnenlicht Strom erzeugen kann. Dennoch führte die Photovoltaik lange ein Schattendasein. Erst mit der Energiewende wurde sie populär – und ist heute ein gigantisches Forschungsfeld. von Rainer Kurlemann Als Alexandre Becquerel im Jahr 1839 den photoelektrischen Effekt entdeckte, war die...
Wissenschaft
Triumph des Möglichen
Als Galileo Galilei seine Idee eines Buches der Natur verkündete, das in der Sprache der Geometrie verfasst sein müsse, machte er Gott zu einem Mathematiker, und viele denkende Menschen stimmten ihm zu. Sie stimmten ihm erst recht zu, nachdem Isaac Newton die Kräfte zwischen Massen mithilfe einer Formel – einem Naturgesetz in...