Lexikon
Epoxịde
Oxiranesehr reaktionsfähige organische Verbindung mit der Epoxid-Gruppe (zwei miteinander verbundene Kohlenstoffatome bilden zusätzlich noch eine Brücke durch gemeinsame Bindung an ein Sauerstoffatom). Diese Verbindungen wurden früher durch Anhängen von -epoxid oder -oxid an den Namen der entsprechenden Verbindung bezeichnet, z. B. Ethylenoxid. Die heutige Benennung erfolgt in Form von Voranstellen der Silbe Epoxy-, z. B. 1,2-Epoxyethan. Die Darstellung der Epoxide erfogt beim Einwirken von Persäuren auf Alkene (Prileschajew-Reaktion, 1912). Technische Verwendung finden sie wegen ihrer Reaktivität als Ausgangsmaterialien für verschiedene Produktsythesen. Epoxidharze.
Wissenschaft
Nicht-invasive Elektrostimulation hilft
Schädigungen des Rückenmarks führen dazu, dass Betroffene Teile ihres Körpers nicht mehr bewegen und spüren können – je höher die Verletzung, desto weitreichender die Lähmungen. Ins Rückenmark implantierte Elektroden können helfen, die Funktionen teilweise wiederherzustellen. Doch es geht auch nicht-invasiv: Eine klinische Studie...
Wissenschaft
Vom Umgang mit Fehlern
Eigentlich sollte das Recht, falschzuliegen, tief in der Wissenschaft verankert sein. Denn wie läuft es schließlich oft in der experimentellen Forschung? Die Biophysikerin Sylvia McLain fasste es in der britischen Tageszeitung The Guardian einmal folgendermaßen zusammen: „Für die Wissenschaft ist es normal, dass die meisten...