Lexikon
Ethylendiamintẹtraacetat
Abkürzung EDTA, ein im Druck- und Fotogewerbe, in der Galvanotechnik, Zellstoff- und Papierindustrie, chemischen Analytik sowie in Wasch- und Reinigungsmitteln eingesetzter chemischer Komplexbildner von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Er hat zu erheblichen Gewässerbelastungen geführt. Der mit Metallionen gebildete Komplex ist durch Mikroorganismen kaum angreifbar, was die schwere Abbaubarkeit erklärt. Die im EDTA-Komplex gebundenen Metallionen sind gegen andere austauschbar, wodurch z. B. auch schwer lösliche, bereits im Sediment abgelagerte Schwermetallverbindungen remobilisiert werden können.
Wissenschaft
KI ermöglicht tragbares Navi für Blinde
Forschende haben ein tragbares Assistenzsystem entwickelt, das blinden und sehbehinderten Menschen die Navigation erleichtern kann. Es basiert auf einer künstlichen Intelligenz, die die Umgebung des Trägers per Brillen-Kamera überwacht, die visuellen Informationen in akustische Signale und Vibrationen übersetzt und den Träger...
Wissenschaft
Google Maps fürs Gehirn
Der digitale dreidimensionale „Julich Brain Atlas“ ermöglicht eine virtuelle Reise durch das menschliche Gehirn. von RAINER KURLEMANN Das Gehirn ist das mit Abstand komplizierteste Organ des Menschen, vielleicht sogar das komplexeste biologische System, das die Evolution je hervorgebracht hat. Etwa 86 Milliarden Nervenzellen...