Lexikon
Festigkeitslehre
Teilgebiet der Mechanik, grundlegendes Wissensgebiet für Ingenieure aller Fachrichtungen und Voraussetzung für die sichere und wirtschaftliche Bemessung von Bauwerken, Maschinen, Apparaten, Rohrleitungen, Geschützen u. a. In der Festigkeitslehre werden die Spannungen untersucht, die in einem beliebigen Querschnitt eines festen Körpers durch äußere Kräfte (z. B. Belastung, Stoß, Auflagerdruck), aber auch durch Eigengewicht, Fliehkräfte, Temperatur- und Schwindspannungen u. Ä. hervorgerufen werden. Die Festigkeitslehre beruht auf der Voraussetzung, dass in jedem beliebigen Schnitt, der durch den Körper geführt wird, die inneren Kräfte (d. h. die Druck-, Zug- und Schubspannungen, die sich über die Schnittfläche verteilen, samt dem von ihnen erzeugten Moment) den äußeren Kräften und Momenten das Gleichgewicht halten.
Wissenschaft
Organe hin, Organe her
Warum bekam Charles Darwin aufgrund seiner Evolutionstheorie so viel Ärger mit kirchlichen Kreisen? Weil seine Erkenntnisse in fundamentalem Widerspruch zu dem Glauben standen, dass alle Arten seit Gottes Schöpfungsakt unverändert existieren. Die Quintessenz der Theorie Darwins war ja gerade, dass sämtliche Organismen-Arten keine...
Wissenschaft
Die Wikinger kamen mit Pferd und Hund
Auf einem englischen Wikingerfriedhof aus dem 9. Jahrhundert wurden in einem Grab Knochen von Menschen und Tieren gefunden. Das Überraschende: Die Wikinger hatten diese Tiere über die Nordsee mitgebracht. von ALEXANDRA BLOCH PFISTER Mehr als 300 Jahre überfielen, plünderten und brandschatzten Wikinger europäische Küstenregionen,...