Lexikon

Mechnik

Technik
die Lehre von Kräften und ihren Wirkungen auf starre und deformierbare Körper. Man unterscheidet folgende, zur klassischen Mechanik gehörende Gebiete: Statik, die Lehre vom Gleichgewicht der Kräfte bei ruhender Materie; Dynamik, die Lehre von den Bewegungsänderungen (Beschleunigung, Verzögerung) von Materie unter dem Einfluss von Kräften; Kinematik, die geometrische Behandlung von Bewegungen ohne Berücksichtigung der Kräfte. Die Mechanik der deformierbaren Körper teilt sich nach den Aggregatzuständen in Elastizitätslehre, Festigkeitslehre, Hydromechanik und Aerodynamik. Die statistische Mechanik bearbeitet mit Mitteln der Statistik Systeme, die aus sehr vielen Teilchen bestehen (z. B. kinetische Gastheorie, statistische Thermodynamik). Die relativistische Mechanik berücksichtigt die Geschwindigkeitsabhängigkeit der Masse, wie sie von der Relativitätstheorie gefordert wird, und enthält die klassische Mechanik als Grenzfall. Die Quantenmechanik behandelt den Aufbau von Atomen und Molekülen. Die Gesetze der Mechanik beruhen auf den Erhaltungssätzen und den Newtonschen Axiomen.
Karte zeigt die Entnahmestellen der in der Studie analysierten Sedimentkerne
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