Lexikon
Galọpprennen
in gestrecktem Galopp gelaufene Pferderennen; werden unterteilt in Flach- und Hindernisrennen, die meist auf ovalen Grasbahnen ausgetragen werden. Flachrennen führen über Distanzen von 1000 bis 4800 m. Pferde, die ihre besten Leistungen in kurzen Rennen bringen, werden Flieger, die auf mittleren Strecken Meiler und die auf Langstrecken Steher genannt. Für den Start werden spezielle Startmaschinen verwendet (Boxenstart). Ausschließlich Flachrennen sind die sog. Klassischen Rennen (z. B. Oppenheimrennen, Schwarzgoldrennen, Preis der Diana, Ratiborrennen, Preis des Winterfavoriten), zu denen auch die Zuchtrennen gehören. Zuchtrennen sind Wettbewerbe zwischen Pferden des gleichen Jahrgangs, die alle das gleiche Gewicht (Stuten 2 kg weniger als Hengste) tragen müssen; in Deutschland sind die wichtigsten die Zuchtrennen für dreijährige Hengste und Stuten (keine Wallache): Unionrennen 2200 m, Henckelrennen 1600 m, Deutsches Derby 2400 m und Deutsches St. Leger 2800 m. – Hindernisrennen führen über natürliche oder künstliche Hindernisse. Man unterscheidet: Hürdenrennen über 2000– 4000 m, Steeplechases („Kirchturmrennen“) über mindestens 3000 m und Jagdrennen über 3600–7500 m. Trabrennen.
Wissenschaft
»Es herrscht Goldgräberstimmung«
Wirksame Naturstoffe stammen häufig aus dem Globalen Süden. Der Biologe Marco Thines spricht im Interview darüber, wie Mensch und Natur vor Biopiraterie geschützt werden sollen – und was das für die Forschung bedeutet. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Herr Prof. Thines, was ist Biopiraterie? Biopiraterie ist die Nutzung von...
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Wal-Verwandtschaften im Südpolarmeer
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