Lexikon
Geodynạmik
[griechisch]
die im Erdinnern ablaufenden und die Erdoberfläche gestaltenden Bewegungen, insbesondere thermische Konvektionsbewegungen im Erdmantel und Erdkern. Ihre Auswirkungen sind Plattenbewegungen (Plattentektonik), Gebirgsbildungen, Erdbeben, Vulkanismus, Polwanderungen, Rotationsschwankungen und der Erdmagnetismus. Die Energiequellen der Geodynamik sind die radioaktiven Bestandteile der Gesteine (Uran, Thorium, Kalium 40), im Kern vielleicht auch frei werdende Schmelzwärme durch Verfestigungsprozesse am inneren Kern.
Plattentektonik
Plattentektonik
Das Modell der Plattentektonik nimmt an, dass es im Oberen Mantel Konvektionsströmungen gibt. Unter sich ausdehnenden Plattengrenzen (Mittelozeanischer Rücken in der Grafik) steigt heißes Material auf, während an den Subduktionszonen kälteres Material absinkt.
© wissenmedia
Wissenschaft
Ein Hügel für Attila?
Um den 30 Meter hohen Schlossberg von Udine ranken sich Legenden. Natürlich entstanden oder von Menschen gemacht, das war die Frage. Bis vor Kurzem. von KLAUS-DIETER LINSMEIER Als Attila im Jahr 452 den Norden Italiens heimsuchte, ließ er die Stadt Aquileia niederbrennen. Damit der als „Geißel Gottes“ gefürchtete Hunnenkönig den...
Wissenschaft
Mehr als eine Quelle grünen Stroms
Deutsche Wissenschaftler erforschen, wie sich Biogas umweltfreundlicher erzeugen und besser nutzen lässt als bisher. von TIM SCHRÖDER Es ist noch nicht allzu lange her, da wurde das Biogas viel gepriesen. Ernteabfälle oder Gülle zu vergären, um daraus einen Brennstoff zu machen, das galt als hundertprozentig „öko“. Die...