Lexikon
Gụlbranssen
Trygve, norwegischer Erzähler, * 15. 6. 1894 Kristiania (Oslo), † 10. 10. 1962 Hoböe; schrieb die weltbekannte Trilogie „Und ewig singen die Wälder“ 1933, deutsch 1935, und „Das Erbe von Björndal“ 2 Bände 1934/35, deutsch 1936.
- Erscheinungsjahr: 1933
- Veröffentlicht: Norwegen
- Verfasser:
- Deutscher Titel: Und ewig singen die Wälder
- Original-Titel: Og bakom synger skogene
- Genre: Roman
Das »natürliche« Leben von ins Mythische stilisierten Großbauern in den Wald- und Hochgebirgsregionen Norwegens und das »zivilisierte« Leben auf dem offenen, bebauten Land und in der Stadt sind die Pole, zwischen denen die Handlung des Romans »Und ewig singen die Wälder« gespannt ist. Der in Oslo erscheinende zweiteilige Roman ist die erste Buchveröffentlichung des Schriftstellers Trygve Gulbranssen (* 1894, † 1962). In stilistischer und inhaltlicher Anlehnung an die altnordischen Geschlechtersagas wird die Geschichte von zwei Generationen einer Bauernfamilie um 1800 erzählt. Die Björndaler leben »seit Urzeiten« als Bauern und Jäger im Norden des bebauten Flachlands. Für die zentrale Romanfigur, Dag Björndal, wird der Erwerb von materiellen Gütern und Macht zum beherrschenden Motiv des Handelns, da er sich für die jahrhundertealte Verachtung der Flachlandbauern, des »schwächlichen Geschlechts«, rächen will. – Nach dem großen Erfolg dieses der Trivialliteratur zuzurechnenden Unterhaltungsromans
die deutsche Übersetzung erscheint 1935 – lässt der Autor 1934 und 1935 zwei Fortsetzungen folgen, die in deutscher Übersetzung gekürzt unter dem Titel »Das Erbe von Björndal« (1936) erscheinen.
Wissenschaft
Den Weißen Hai entthront
Seit Steven Spielbergs Film in den 1970er-Jahren gilt der Weiße Hai als Schrecken der Meere: grausam, gefährlich, übermächtig. Doch nun ist er selbst zum Gejagten geworden. von BETTINA WURCHE Weiße Haie sind nicht mehr die Top-Prädatoren vor der südafrikanischen Küste. Sie sind nun selbst die Gejagten – von Schwertwalen, die es...
Wissenschaft
Entscheidend ist, was hinten rauskommt
Es ist Sommer, unser Essen wird immer bunter, Obst und Gemüse übertreffen sich in ihrer Farbenpracht, und die Tafeln auf Grillfesten wirken wie barocke Gemälde. Wir lassen es uns schmecken, verdauen die Köstlichkeiten und scheiden aus, was übrig bleibt. Währenddessen passiert allerdings etwas Bemerkenswertes: denn egal wie...