Wahrig Herkunftswörterbuch

Gewand

die Bezeichnung stammt aus dem 11. Jh. und geht auf
mhd.
gewant,
ahd.
giwant „Tuch“ zurück; als Ableitung von wenden bedeutete Gewand ursprünglich „Gewendetes“, das sich auf die „gewendeten“ Tuchballen bezog; die spätere Bedeutung „Kleid, Kleidung“ ist wahrscheinlich auf
mhd.
gewæte,
ahd.
giwati „Kleidung“ zurückzuführen, die sich lautlich angepasst haben; in den Zusammensetzungen
Gewandhaus
„Tuchhaus, Tuchhalle“ und
Gewandschneider
„Tuchmacher, Schneider“ ist noch die ältere Bedeutung „Tuch“ enthalten
Kieselalgen
Wissenschaft

Die Kieselalge als Bioinspiration

Wie groß das Potenzial der Diatomeen ist, demonstrieren drei Forschende aus den Bereichen der Photonik, Bionik und Biologie. von TAMARA WORZEWSKI Kieselalgen bilden als Hauptbestandteil des Meeresphytoplanktons nicht nur die Basis mariner Nahrungsnetze, sondern wir verdanken ihnen auch eine gute Portion unserer Atemluft. Die...

Fischer_NEU_02.jpg
Wissenschaft

Fliegen im Magnetfeld

Wenn sich die Schwärme von Zugvögeln im Herbst auf den Weg zu ihren Winterquartieren machen, nutzen sie zur Orientierung einen inneren Kompass, der als Magnetsinn zu operieren scheint. Die Vögel verfügen über Magnetfeld-Rezeptoren, mit deren Hilfe sie den Neigungswinkel des Erdmagnetfeldes wahrnehmen können. Rotkehlchen haben...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon