Wissensbibliothek
Was ist auf dem Bild zu sehen?
Zwei fast nackte junge Polynesierinnen blicken melancholisch aus dem Bild. Das schwarzhaarige Mädchen hat seine Beine überkreuzt wie bei einer der Buddhastatuen, die Gauguin von Fotos kannte. Einige wenige exotische Blumen wachsen im Vordergrund, den Hintergrund bilden Bäume und Pflanzen mit üppigen rosa Blüten. Am linken Bildrand kauert ein hellhäutiger, rothaariger Mann, der eine Hand nachdenklich unter das Kinn gelegt hat. Er trägt die Gesichtszüge des Malers Meyer de Haan, der mit Gauguin in der Bretagne gemalt hatte. Die beiden Mädchen und der Mann schweigen. Es ist Gauguin, der die »Contes Barbares« erzählt: Sagen aus dem vergangenen Leben im Einklang mit der Natur. Das Bild entstand 1902 bei Gauguins zweitem Aufenthalt in Tahiti, ein Jahr vor seinem Tod. Den flächigen und farbenreichen Malstil hatte er schon früher entwickelt, in Pont-Aven, als er sich vom Impressionismus löste.
Stabile Fallschirme dank Kirigami-Muster
Bei der japanischen Kunst des Kirigami wird Papier so geschnitten und gefaltet, dass es dreidimensionale Strukturen formt. Inspiriert von dieser Technik haben Forschende nun eine neue Art von Fallschirmen entwickelt. Als Ausgangsmaterial dient eine flache Plastikscheibe, in die zahlreiche versetzte Schlitze geschnitten werden. Im...
CO2-Emissionen durch Waldbrände nehmen zu
Die Wälder der Welt binden große Mengen CO2 und gelten daher als wichtiger Baustein im Kampf gegen den Klimawandel. Doch Waldbrände gefährden die Funktion der Wälder als CO2-Senke. Eine Studie hat nun die weltweite Waldbrandaktivität seit 2001 ausgewertet und wichtige Einflussfaktoren identifiziert. Demnach stammen die größten...