Lexikon
Gulbranssen, Trygve: Und ewig singen die Wälder
- Erscheinungsjahr: 1933
- Veröffentlicht: Norwegen
- Verfasser:
- Deutscher Titel: Und ewig singen die Wälder
- Original-Titel: Og bakom synger skogene
- Genre: Roman
Das »natürliche« Leben von ins Mythische stilisierten Großbauern in den Wald- und Hochgebirgsregionen Norwegens und das »zivilisierte« Leben auf dem offenen, bebauten Land und in der Stadt sind die Pole, zwischen denen die Handlung des Romans »Und ewig singen die Wälder« gespannt ist. Der in Oslo erscheinende zweiteilige Roman ist die erste Buchveröffentlichung des Schriftstellers Trygve Gulbranssen (* 1894, † 1962). In stilistischer und inhaltlicher Anlehnung an die altnordischen Geschlechtersagas wird die Geschichte von zwei Generationen einer Bauernfamilie um 1800 erzählt. Die Björndaler leben »seit Urzeiten« als Bauern und Jäger im Norden des bebauten Flachlands. Für die zentrale Romanfigur, Dag Björndal, wird der Erwerb von materiellen Gütern und Macht zum beherrschenden Motiv des Handelns, da er sich für die jahrhundertealte Verachtung der Flachlandbauern, des »schwächlichen Geschlechts«, rächen will. – Nach dem großen Erfolg dieses der Trivialliteratur zuzurechnenden Unterhaltungsromans
die deutsche Übersetzung erscheint 1935 – lässt der Autor 1934 und 1935 zwei Fortsetzungen folgen, die in deutscher Übersetzung gekürzt unter dem Titel »Das Erbe von Björndal« (1936) erscheinen.
Wissenschaft
Leben bei Roten Zwergen?
Auf der Suche nach einer zweiten Erde gelten Planeten bei Roten Zwergen als aussichtsreich. Doch wie lebensfreundlich sind sie wirklich? von FRANZISKA KONITZER Gliese 887 macht einen ruhigen, unspektakulären Eindruck – und genau deshalb interessiert sich Sandra Jeffers brennend für den Stern. Die Astronomin von der Universität...
Wissenschaft
Dauerläufer Mensch
Warum Menschen viel ausdauernder sind als andere Säugetiere und wie es dazu kam, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Geht es um das maximale Fortbewegungstempo, sind Menschen größeren Säugetieren hoffnungslos unterlegen. Pferde schaffen 70 und Geparden sogar 110 Kilometer pro Stunde. Geradezu kümmerlich sind da die maximal 44 des...